Verkehr: "LÖ" und "Greither" ergriffen die Initiative

Mit dem Nachmalen des 50er-Zeichens wurde auf der Kühtaierstraße bereits innerhalb kürzester Zeit ein erster Erfolg erzielt. Weitere Maßnahmen erscheinen durchaus realistisch.
Mit dem Nachmalen des 50er-Zeichens wurde auf der Kühtaierstraße bereits innerhalb kürzester Zeit ein erster Erfolg erzielt. Weitere Maßnahmen erscheinen durchaus realistisch.

 

Wenn andere schon nichts tun, dann stellen wir uns eben selbst auf di Hintrfiaß! Das dachten sich wohl auch mehr als 80 Greitherinnen und Greither und schlossen sich mit ihrer Unterschrift einer Verkehrs-Petition von Lebenswertes Ötz (LÖ) an.

 

 

 

Die Petition der Bürgerinitiative war an das Baubezirksamt Imst gerichtet und brachte eine sofortige Reaktion mit sich. Der Leiter des BBA versprach aber auch darüber hinaus gehende, volle Unterstützung.

 

Gestartet am 17. Juni, wurde die Unterschriften-Petition um den 10. Juli an das Baubezirksamt Imst geschickt. Nicht einmal eine Woche nach Einlangen in Imst gab es bereits gestern (17. Juli) die erste Sofortmaßnahme: Ein in dem Antrag angeregtes Nachmalen der 50er-Beschränkung auf der Kühtaierstraße! (Bild oben). Lediglich ein Monat von Petitionsbeginn bis zu einer ersten Ausführung ...

 

Ein großes Lob und höchste Anerkennung für das schnelle Handeln gebührt Günter Heppke. Der Leiter des Imster Baubezirksamtes meldete sich auch telefonisch und versprach, alles in seiner Macht Stehende zu unternehmen, um auch die weiteren von uns angeregten Maßnahmen wie Zebrastreifen und Radarkasten in die Tat umsetzen zu können. (Da spreche noch einmal einer von einer trägen Beamtenschaft!). Dazu soll es gleich in der 31. Kalenderwoche eine Begehung mit Bürgermeister Falkner und einem Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Imst geben, von denen die weiteren Maßnahmen ebenfalls abhängig sind.

 

Wir bleiben am Ball und werden die Interessen der Greitherinnen und Greither weiterhin engagiert vertreten. Selbstverständlich werden wir auch aktuell von den nun folgenden Ereignissen berichten, falls nötig, natürlich kritisch. Wie versprochen: Eure Unterschrift ist unser Auftrag!

 

Lebenswertes Ötz Wir tun was!

 

(best, 18.07.2019)

Ps. Nachdem uns auch die Anwohner der Hauptstraße am südlichen Ortsausgang sowie des Angerweges ihr Leid geklagt haben auch für sie eine gute Nachricht: Der bestehende Radarkasten wird mittelfristig gegen ein modernes Lasergerät getauscht, das dann die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge in beide Richtungen erfasst. Damit sind die "Raketenstarts" vom Kreisverkehr weg in Richtung Tal schon einmal passé. Warum sich allerdings unsere Gemeindeführung, wie uns zu Ohren kommen musste, gegen die Errichtung eines Zebrastreifens beim Übergang vom Brandachweg zum Feuerwehrhaus ausgesprochen hat (Spaziergänger, Wanderer, Schifahrer, Radfahrer, ...), das muss bei Gelegenheit noch einmal näher erläutert werden: Und auf diese Erklärung sind wir durchaus gespannt. Ist es bereits so weit, dass die Richtung Hintertal Durchbrausenden wichtiger sind als die kleinen, "mittelalterlichen" und älteren Ötzerinnen und Ötzer sowie deren Gäste?