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Sölder Bergbahnen: Wie wäre es denn eigentlich, wenn ... ?

 

Nachdem die neue "Mobilitätsstrategie" mit ihren vorgegaukelten 30 % eigentlich bereits eingemottet werden kann, noch ehe sie auch in anderen Gemeinderäten wie dem Ötzer präsentiert wird hier ein anderer Vorschlag: Wie wäre es denn eigentlich, wenn sich die (Sölder) Bergbahnen, die bekanntlich über das nötige Kleingeld dafür verfügen, Gedanken über eine wirklich vernünftige Verkehrslösung im Tal machen würden? Wie wäre es, wenn die "schnellste und längste Bahn der Welt" (40 km/h +) in die Tat umgesetzt werden könnte und man in einer dreiviertel Stunde umweltfreundlich von Ötztal-Bhf nach Sölden käme? Das wäre doch endlich einmal etwas wirklich Innovatives und Nachhaltiges! (best, 14.08.2019)


Wie die Bürger in Ötz "verschaukelt" werden ...

(LÖ, 13.08.2019)


Was in Berlin nicht geht, soll bei uns funktionieren

 

Kaum ein Tag, an dem nicht offensichtlich wird, wie uns die Macher des Verkehrs-"Masterplans" das Blaue vom Himmel herunter vorschwafeln. Jüngster Beweis: Eine Studie, die klarstellt, dass Carsahring nicht einmal in einer Großstadt wie Berlin funktioniert. Bei uns im Ötztal soll es aber u.a. für eine Verkehrsreduktion von 30 % bis zum Jahr 2030 sorgen. Wer´s glaubt, wird selig. (LÖ, 11.08.2019)


Projektunterlagen lösen "Oet"-Verkehrsproblem

 

Was regen wir uns eigentlich über den Verkehr in Ötz auf! Wird doch alles gut! Zumindest nach den Versprechungen der Projektunterlagenersteller für Ötztal-Pitztal, denn 2030 haben wir nur mehr 1,23 Prozent (%) des jetzigen Verkehrsaufkommens!

 

 

Der Ausdruck "1,23 %" ist natürlich vollkommener Schwachsinn. Wie jeder weiß, würde dies den Wert "0,0123" bedeuten. Weil aber die Referenzzahl für das Jahr 2016 mit "1,0000" (= 100 %) festgesetzt worden war, brächte dies eine durchaus beachtliche Reduktion um fast 81 % mit sich.

 

So viel zur Seriosität der Unterlagenersteller für Ötztal-Pitztal. Aber gut, was will man von denen auch erwarten, wenn die auf der Landkarte nicht einmal jenen Ort richtig wiedergeben können, über dessen Verkehrsprobleme sie so fetzgscheid sein wollen. Ebenfalls aus den durch und durch seriösen Weißwaschseiten:

 

 

Fassen wir zusammen: "Oet" hat 2030 nicht das geringste Verkehrsproblem! Ist aber dafür in 11 Jahren sozusagen ausgestorben. Wohl deshalb hat man auch einen Buchstaben weggelassen, da der Ort gschrumpft sein wird. Darüber hinaus fragt man sich, wozu es eigentlich noch gefakte "Masterpläne" ("Mobilitätsstrategien") braucht? Es genügt doch bereits das Vorhandene! Das sagt wirklich alles. Zumindest, wie man uns für dumm verkaufen will. (LÖ, 10.08.2019)


Zwei Nachbarorte: So nah und doch bei den Ideen so fern

 

Während dort Ideen geboren werden, der Ortskern belebt und trotz weniger Verkehr als bei uns eine Begegnungszone ins Auge gefasst wird, steckt man hierzuorte lieber den Kopf in den Sand, redet davon, dass man keine Umfahrung brauche und lässt gefakte Mobilitätsstudien erstellen, bei denen die Samstage einfach ausgeklammert werden. Wenn uns das in Ötz nur nicht bald noch mehr auf den Kopf fällt als es dies ohnehin bereits tut. (LÖ, 06.08.2019)

 


Eine Postkarte an den Landesvater Günther

 

Der Alpenverein hat eine Postkartenaktion aufgelegt. Ötzerinnen und Ötzer, die sich daran beteiligen, können, wenn sie wollen, einen Hinweis auf das Verkehrsproblem dazuschreiben. Landesvater Günther hat das Thema eh zur Chefsache erklärt. (best, 06.08.2019)


Schon wieder so ein Tag ohne ein Verkehrsproblem

 

"Wir haben bis dato noch kein Verkehrsproblem.

So viel möchte ich fezthalten."

 

(c) Bgm. Hansjörg Falkner

 

(LÖ, 06.08.2019)


Unterstützung für Petition in der Kühtaierstraße

 

Obwohl eigentlich nicht unbedingt in dieser Form notwendig, hat sich eine Anwohnerin der Kühtaierstraße trotzdem unserer Initiative angeschlossen und zur Verbesserung der Einsicht in die Greith-Kurve ihre Hecke nicht nur zurückgeschnitten, sondern komplett entfernen lassen. Herzlichen Dank für diese Form der Unterstützung! (LÖ, 03.08.2019)


Postkartenaktion des AV zu Ötztal-Pitztal

 

Der Alpenverein hat eine Postkartenaktion zur geplanten "Gletscherehe" ins Leben gerufen. Wer will, kann sich hier gerne daran beteiligen.

 

Der Standpunkt von Lebenswertes Ötz zu dem möglichen Großprojekt Ötztal-Pitztal: Ganz unabhängig von der Sinnhaftigkeit des Vorhabens sind endlich auch einmal die Interessen unseres Ortes sowie der verkehrsgeplagten Bevölkerung zu berücksichtigen! Und diese liegen in Ötz unzweifelhaft bei einer Reduktion und nicht in einer Erhöhung der bereits übergebührlichen Verkehrsbelastung. Deshalb sagen wir: Schluss mit Drüberfahren und gefakten Mobilitätsstudien! (LÖ, 31.07.2019)


Begehung in Kühtaier- und Hauptstraße macht Hoffnung

 

Nach dem Nachmalen des 50-er Zeichens innerhalb weniger Tage machte auch die heutige Begehung in der Kühtaier- und der Hauptstraße weitere Hoffnung auf Verbesserungen. So versprach der Leiter des BBA Imst, Günter Heppke, beim Übergang von der linken Seite (des Kühtaierstraße-Gehsteiges) auf die rechte Seite zum Örlachweg "Haifischzähne" auf die Fahrbahn aufzumalen. Dazu werden Fußgängertafeln aufgestellt und ein Spiegel, der von der Gemeinde Ötz finanziert wird, wie Bürgermeister Hansjörg Falkner versprach. Ähnliches wird zur Sicherheit der Ötzerinnen und Ötzer auch in der bis dato unübersichtlichen Greith-Kurve gemacht, wo zusätzlich sichtbehindernde Büsche und Sträucher in der Innenseite der gefährlichen Kurve entfernt werden.

 

Bzgl. einer ständigen Radarkasteneinrichtung sicherte Hofrat Heppke seine wohlwollende Intervention bei der BH Imst zu: Er wolle seinen Einfluss geltend machen, versicherte der Leiter des Bauzirksamtes, und nachdem dort mit Andreas Nagele ein ehemaliger Ötzer als Ansprechperson sitzt, stehen die Chancen durchaus nicht schlecht. Lebenswertes Ötz hat jedenfalls damit argumentiert, dass die Anwohner der Hahntennjochstraße in Imst ein Radarmessgerät erhalten hätten und die Ötzerinnen und Ötzer wohl nicht Menschen zweiter Klasse sein dürften. Zumal hier der Verkehr über das Jahr gesehen sicherlich höher ist als in der Bezirksstadt.

 

Bleibt die Schwachstelle beim Übergang vom Feuerwehrhaus zum Brandachweg und auch dort scheint sich abseits des bereits ins Auge gefassten neuen Radarkastens (der dann in beide Richtungen messen wird) eine Verbesserung abzuzeichnen! Die ehemals weiter südlich geplante Unterführung wird jedenfalls weiter Richtung Norden verlegt. Das sagte Bgm. Falkner. Damit wird schon einmal eine Entflechtung des Rad- und Gehverkehrs bewerkstelligt. HR Heppke will sich aber auch noch der Fußgänger annehmen und ev. wie vorhin beschrieben mit "Haifischzähnen" und Tafeln arbeiten. Dazu wolle er sich aber noch mit anderen abstimmen. Somit wurde die von mehr als 80 Anwohnern der Kühtaierstraße und Umgebung unterzeichnete Petition zu einem vollen Erfolg. Mit der Umsetzung der BBA-Maßnahmen ist bereits innerhalb eines Monats zu rechnen. HR Heppke sagte, er sei jetzt zwei Wochen auf Urlaub, danach wolle er die Ötzer Interessen aber gleich wahrnehmen und realisieren.

 

Warum "Haifischzähne" und kein Zebrastreifen?

 

Zebrastreifen müssen eine bestimmte Entfernung voneinander aufweisen und dürfen in keinen Kurven errichtet werden. "Haifischzähne" sind die erste Ersatzmaßnahme, weisen keine rechtlich verbindlichen Folgen auf, signalisieren jedoch deutlich, dass hier Auto-, Motorrad, LKW- und andere Fahrer aufmerksam sein müssen. Mehr war also nicht machbar. Wir von sind mit der Entwicklung und den erzielten Ergebnissen der Petition bisher sehr, sehr zufrieden.

 

Lebenswertes Ötz Wir bringen`s!

 

(best, 29.07.2019)

 

Ps. Warum es unter anderem in der Kühtaierstraße dringend Maßnahmen braucht: