"Arztpraxis am Ortsrand ist ein Schildbürgerstreich ... "

Liebe ÖtzerInnen und Leser von dynamoetz,

 

ich erlaube mir, einen kurzen Beitrag zur Diskussion über die Standortfrage einer neuen Arztpraxis in Oetz zu leisten: Der von den "Vertretern der Gemeinde Oetz mit breiter Brust" (Zitat Gemeinderatsprotokoll) festgelegte Standort in einem Einsatzzentrum außerhalb der Ortschaft ist für mich ein Schildbürgerstreich und völlig absurd.

 

Ich denke, wie schon im Beitrag von Alexander Reiter erwähnt, an die Bewohner des Altenwohnheims, die mehrmals in der Woche selbstständig zu Fuß oder im Rollstuhl von Mitarbeitern des Heims geführt in die Praxis kommen, aber auch an den Kindergarten und die Schulen, wie auch an die vielen betagten MitbürgerInnen, die eigenständig die Praxis aufsuchen und hier auch einen Platz zur Kommunikation und Begegnung finden.

 

Die so wichtige soziale Funktion einer Praxis des Allgemeinarztes im Ortszentrum wird allerdings von unseren Gemeinderäten leider nicht gesehen.

 

Die "suboptimale Situation" der Parkplätze (ebenfalls ein Zitat aus dem Gemeinderats-protokoll) ist in Wirklichkeit gut: wir verfügen über 13 (!) Parkplätze für die Patienten unserer Praxis.

 

Diese Argumente, ebenso wie "zeitgemäße Größe" der Praxis u.ä. (Zitat), sind falsch und entsprechen nicht den Notwendigkeiten der Bevölkerung.

 

Ich arbeite seit nun mehr 34 Jahren in dieser Praxis, die immer wieder erneuert wurde und auf dem neuesten Stand der Technik mit allen notwendigen modernen medizinischen Geräten ausgestattet ist.

 

In diesen Tagen werden in unserer Praxis viele Gespräche geführt, vor allem über die Sinnhaftigkeit des Beschlusses des Gemeinderates vom 04.02.2020. Mein Bestreben ist, diese Praxis auch ab 01.07.2020 für die ÖtzerInnen zu erhalten.

 

Ein Dank für die Möglichkeit, diese Gedanken mitzuteilen,
und mit freundlichen Grüßen,

 

Dr. Michael Larcher

(14.02.2020)

 

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Kommentar

Kann man da nicht noch einmal nachdenken?

Der Arzt ist dagegen, die Bevölkerung ist dagegen. Jegliche Vernunft spricht gegen eine Arztpraxis am Ortsrand. Daher die Frage: Warum muss sie dann unbedingt im Grieß gebaut werden?

 

Nachdem es jetzt auch schon egal ist, wenn die ganze Sache ein halbes Jahr länger dauert: Kommt, lasst uns noch einmal grundlegend über alles nachdenken! Es gibt, ein wenig guten Willen vorausgesetzt, sicher eine Möglichkeit, eine bessere Lösung als die bisher angedachte. Es muss ganz einfach eine geben!

 

Stellen wir dazu einfach einmal vor: Wir haben danach eine Arztpraxis, die sich im Ortszentrum befindet! Wir haben danach auch ein Einsatzzentrum, das sich wirklich an der bestmöglichen Stelle befindet, was sich unsere Feuerwehr auch verdient hätte!

 

Daher noch einmal ein Aufruf: Entkoppeln wir die beiden Themen Feuerwehrhaus und Arztpraxis und versuchen wir wirklich Nägel mit Köpfen zu machen! Geben wir uns nicht gleich aus Bequemlichkeit mit dem derzeitigen Murks zufrieden! Die künftigen Generationen werden es uns danken.

 

Bernhard Stecher

(14.02.2020)


Arztpraxis am Ortsrand vollkommen deplaziert!

Liebe ÖtzerInnen und Leser von dynamoetz,

 

als Erstes bedanke ich mich für die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu meinem ersten Leserbrief. Danke auch gleich an das Teamfür die vielen Informationen zum Thema Arztpraxis.

 

Da ich bzgl. Arztpraxis mit Erstaunen lese, möchte ich auch hier öffentlich die Frage stellen: „Woran scheitert es? Was miaßatn mir tian?“

 

Ich möchte, ohne die Vergangenheit überzustrapazieren, einfach Ideen zum Überlegen geben und kurz zusammenfassen. Dabei fange ich "hinten" an:  In Gurgl, Sölden, Längenfeld, Umhausen, Ötz (noch), aber auch "vorne", in Sautens, überall, ist die Arztpraxis im Zentrum. Das wird wohl auch seinen Grund haben.

 

Weshalb wir in Ötz das Gegenteil vorhaben, kann ich nicht nachvollziehen. Entweder wissen wir etwas besser, oder es ist gerade der richtige Zeitpunkt, um hier trotz alter Erfahrungen etwas ganz anders zu machen?! Mir persönlich wurde aber zu Ohren getragen, dass selbst Ärzte immer noch die zentralen Lagen für Praxen bevorzugen ...

 

Deshalb stellt sich einfach die Frage, wie viel Geld fehlt für eine andere Lösung als die beim neuen Einsatzzentrum? Auch, wie das Argument „80 % fahren mit dem Auto zum Arzt“ ermittelt wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Weder die Zahl, noch eine dadurch erfolgte Entscheidung gegen das Ortszentrum.

 

Ich persönlich finde es sehr schade, wenn ältere Mitbüger/Innen – speziell aus dem Altenwohnheim – hier um eine Ihrer letzten Selbständigkeiten gebracht werden. Der Arztbesuch ist für die Betroffenen, denen es noch möglich ist, ein kurzer Spaziergang und ansonsten wird es für einen Arztbesuch für viele (Betreuer, Angehörige, … ) ein zusätzlicher Aufwand.

 

Hier sollten deshalb die Mitbürger ehrliche und nachvollziehbare Argumente bekommen, bevor erneut etwas Teures, Unrevidierbares geschaffen wird.

 

Bitte gerne wieder Infos an mich. Wie seht ihr das Thema?

 

Viele Grüße,

Alexander Reiter

 

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Kommentar

Es fehlt an Ideen und politischem Engagement

Liest man obige Zuschrift, wird einmal mehr schnell klar, welch Murks mit einer Arztpraxis am Ortsrand droht. Die Zeilen von Alexander Reiter sind aber nur bezeichnend, denn es gibt wohl nur wenige Mitbürgerinnen und Mitbürger, die meinen, es sei in Zeiten wie diesen sinnvoll, innerorts noch mehr Verkehr zu erzeugen und dafür den Ortskern touristischen Investoren mit ihren zweifelhaften Geschäftspraktiken zu überlassen. Und somit werden die Worte eines Ötzers wohl treffend sein, der unlängst meinte: "Bei uns steht derzeit leider der Tourismus an allererster Stelle. Dann kommt lang lang nichts. Und erst ganz am Ende die einheimische Bevölkerung."

 

Was sich vor unseren Augen abspielt, ist leider ein politisches Versagen auf allen Linien. Wir haben hier bereits aufgelistet, welche sich seit acht Jahren bietenden Gelegenheiten für eine Arztpraxis in Zentrumsnähe nicht (!) genutzt wurden. Zuletzt sei auch noch die Frage aufgeworfen, ob sich die Gemeindeführung diese drei Optionen für eine Arztpraxis zumindest ansatzweise angesehen hat: Sie befinden sich allesamt in Apothekennähe, womit kurze Wege ohne zusätzlichen Verkehr gegeben (gewesen) wären.

 

  • Hat man sich bemüht, das Haus direkt links neben der Apotheke zu erwerben? Jenes, in dem heute die A Casa (siehe Randspalte rechts oben) residiert?

  • Hat man darüber geredet, das Santer Solar-Investorenprojekt im Garten der Alpenrose auf ein verträgliches Maß zurechtzustutzen und auf dem frei gewordenen Platz eine Arztlösung zu integrieren?

  • Hat man mit MPreis Kontakt aufgenommen? Jenem Betrieb, der sich der Nachhaltigkeit und der lokalen Bevölkerung verpflichtet fühlt? Wenn ja, was hat der gesagt? Kann er sich eine sinnvolle Aufstockung des Bestandsgebäudes für eine Arztpraxis vorstellen? Das wäre doch einmal ein innovativer Ansatz statt eine grüne Wiese zu opfern ...

Nichts von dem wird gemacht worden sein. Daher fordern wir die Gemeindeführung auf, alle bisherigen Bemühungen transparent auf den Tisch zu legen, sowie alle noch nicht geprüften Ideen genauestens unter die Lupe zu nehmen. 

 

Bernhard Stecher

(10.02.2020)


"Ergonomischer" Dank an TVBler zum Jahreswechsel

"Nachdem unser TVB wieder einmal seine Gebühren erhöht, möchte ich ihm an dieser Stelle und zu diesem Anlass einfach einmal danken. Danke zum Beispiel für diese "ergonomisch" geformte Bank auf dem Weg zum Piburger See! Dafür wurde nicht unweit davon eine "normale" mit diesem herrlichen Blick auf den Acher- kogl entfernt ...

... Das ist ein genialer Schachzug: Weil man von der "ergonomischen" Bank direkt in den Wald blickt. Und daher nicht so weit und erhaben auf den Acherkogel schauen braucht. Deshalb: Einfach nur danke, liebe TVBler, ihr macht das in Zusammenarbeit mit der derzeitigen Gemeindeführung echt grandios! Das sieht man auch am Verkehr, an euren Liftplänen und an den Investorenprojekten! Auch dort: Alles mit Weitblick! Also: Weiter so!"

 

Herbert Pienz, 6433 Habichen

(28.12.2019)


Die Investoren schrauben die Preise nach unten!

Hallo liebes Team von dynamoetz!

 

Zuerst einmal danke, dass wir in Ötz durch eure Seite zu verschiedenen Themen überhaupt erst zu Informa-tionen gelangen.

 

Vielleicht können so für die Zukunft zumindest ein paar Projekte nochmals überdacht werden und es wird nicht alles durch den Gemeinderat einfach durchgewunken, da sich jetzt doch immer mehr Bürger interessieren.

 

Bezüglich Investorenprojekte habe ich noch eine kleine Bemerkung: angeblich bekommen wir durch diese Apartmentanlagen in Ötz ja endlich sogenannte "Qualitätsbetten" und die Preise sollen damit endlich auch höher werden.

 

Bei Buchungsanfrage auf booking.com (z.B. 17.-21. Dezember, 2 Personen) findet man allerdings unter den acht billigsten Anbietern in Ötz gleich zwei solcher Häuser (von insgesamt 40 möglichen Unterkünften).

Damit wurde jetzt wohl endlich die Preisschraube nach UNTEN gedreht! Hoffentlich kommen noch ein paar Projekte mehr, dann wird es für die Gäste noch billiger!

 

Sabine Fischer, 6433 Ötz

(17.12.2019)


Da läuft doch bei uns etwas komplett schief

In den vergangenen Monaten erlebte ich nun mehrmals Situationen, bei der ich die Gemeinde-führung komplett nicht mehr verstand. Es scheint, als richtet sie sich die Fahne gerade so, wie sie es braucht. So hieß es im März 2019 vor der ORF-Kamera – "Wir haben noch kein Verkehrsproblem!" – obwohl wir bereits seit vielen Jahren ein (sichtbares) Verkehr-sproblem haben. Darüber zu reden wurde, trotz der jährlichen Steigerungsraten, immer wieder auf die lange Bank geschoben. Dann aber wird urplötzlich ein Mobilitätsprogramm über das Tal gestülpt. Der Grund? Nicht, weil die Einheimischen entlastet werden sollten, sondern weil es Beruhigungspillen für die "Gletscher- ehe" braucht!

 

Anderes Beispiel: Im "Beirat Zukunft", 2. Sitzung, sagte der Ötzer Bürgermeister: "Feldring/Schafjoch ist schon längst vom Tisch". Gerade drei Sitzungen später heißt es jedoch wieder: "Feldring/Schafjoch ist nach wie vor die beste Lösung!"

 

Was ich mir wünsche, ist ein klarer Weg für uns Gemeindebürger. Und nicht heute diese Aussage   und morgen das genaue Gegenteil davon!  Was mir zudem übel aufstoßt ist, wenn unser Gemeindeboss vor Publikum sagt: "Wir haben in Ötz nur ein Investorenmodell!" Auch das ist vollkommen daneben, denn seit Anfang dieses Jahres habe ich vier Investorenmodell-Varianten im Dorf dokumentiert (hier nachzulesen) und das fünfte folgt bald.

 

Müßig zu erwähnen, dass auch meine höfliche Anfrage an den Bügermeister bisher nicht beantwortet wurde. Aber dabei befinde ich mich wenigstens in guter Gesellschaft, wie mir auch andere Gemeindebürger bestätigen, die von BM Falkner ebenfalls keine Antwort erhalten haben. Neben ungewöhnlich divergierenden Aussagen lässt also auch der gute Ton zu wünschen übrig: Es erscheint nämlich das Mindeste, seinen Bürgern auf Fragen zu antworten! Insofern wundert es mich auch nicht mehr, wenn bei uns auf die Ehrung von verdienten Persönlichkeiten einfach "vergessen" wird. 

 

Martin Neururer, 6433 Ötz

(10.12.2019)


Warum Dienstwohnungen statt einer Arztpraxis?

Warum werden am ehemaligen Tiwag-Areal Dienstwohnungen für Hotelangestellte gebaut und die für den Gemeindearzt höchst notwendige Arztpraxis ab 1. 7. 2020 ist nicht vorgesehen? Das passt doch überhaupt nicht zusammen.

 

Wenn man schon die Möglichkeit hat, einen guten Arzt für Ötz zu bekommen, so müsste dies vorrangig sein!

 

Rudolf Doblander, 6433 Habichen

(06.12.2019)


Bis das Tauen euch scheidet

 

Ich bin ein harmloser und gutmütiger Biologe im Ruhestand mit Pitztal–Bezug (geboren in Wenns, jetzt wohnhaft in Haiming, Vater aus Wenns und Mutter aus St. Leonhard), der sich vermehrt Sorgen um unser wunderschönes Land macht.

 

Wie annähernd 150 000 Unterzeichner der Petition gegen den Zusammenschluss Pitztal - Ötztal beweisen, scheine ich mit meinen Ängsten und Sorgen nicht alleine da zu stehen.

 

Außer Streit steht für mich, dass das Pitztal leicht belebt werden muss – allerdings in sanfter, nachhaltiger und umweltverträglicher Art und nicht mit roher, brachialer Gewalt wie mit dem Megaprojekt Gletscher-"Ehe"!

 

Vor allem schockiert mich das Bild in der Öffentlichkeit, das unsere Tourismus-Experten europaweit in den letzten Monaten hinterlassen haben. So musste ich in der neuesten Ausgabe des Monatsmagazins „Natur“ (die älteste deutschsprachige Zeitschrift, Erstausgabe 1904) zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass der Geschäftsführer der Pitztaler Bergbahnen Eberhard Schultes bereits nach kurzer Amtszeit von diesem Magazin mit dem „Hammer des Monats“ ausgezeichnet wurde.

 

Diese mehr als fragwürdige Auszeichnung wird Monat für Monat an weltweit besonders umweltbelastende Projekte vergeben. Leider haben sie die Herausgeber vergessen, den Ehepartner der Gletscher-"Ehe", nämlich den Geschäftsführer der Ötztaler Bergbahnen, Jakob Falkner, mitauszuzeichnen, was ich hiermit nachholen möchte.

 

Aber wen wundert es, wenn Monat für Monat vermehrt mehr als irritierende Bilder in den Medien auftauchen. So z.B.ist mir als Biologe nicht bekannt, dass überdimensionierte Schaufelbagger, die die Gletscherspalten einebnen, zum natürlichen Inventar eines Gletschers zählen. Wenn dann zusätzlich "schwarz" agierende Sprengmeister im Bereich des Brunnenkogels ihr Unwesen treiben und weiße Schneebänder im Spätherbst (Kitzbühel und Resterhöhe bei Mittersill) die noch sattgrünen Almwiesen verunzieren – dann hängt das Bild endgültig schief.

 

Es wird nicht ausreichen, illegale Sprengarbeiten durch legale zu ersetzen und mit stolzgeschwellter Brust den allmächtigen Ehepartner zu spielen, um dieses desaströse Bild wieder gerade zu rücken.

 

Vielleicht wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, in sich zu gehen, eigene Fehler einzugestehen und zukünftige Projekte mit etwas mehr Demut gegenüber unseren Naturschönheiten zu verfolgen.

 

Vielleicht hat aber Woody Allen mit seiner ironischen Betrachtungsweise „die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte“ ja doch recht.

 

Dabei haben wir die Problematik der großen Fragen leider gänzlich aus den Augen verloren, nämlich: Wieviel an Tourismus verträgt unser Land eigentlich noch? Wie verhindern wir den Verkehrskollaps und wie schränken wir den Ausverkauf unseres Landes durch Großinvestoren ein?

 

Ernst Gabl, 6425 Haiming

(04.12.2019)


Mehr Berücksichtigung der einheimischen Interessen

Liebe OetzerInnen und Leser von Dynamoetz,

 

seit Jahren verfolge ich mit Interesse das politische Geschehen im Ötztal und so bin auch ich bereits vor längerer Zeit auf diese Seite von Lebenswertes Ötz gestoßen. Respekt & Gratulation!

 

Ich finde es wichtig und gut, dass hier Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Jedem interessierten sollten Informationen, die uns als Talbürger betreffen, gleichermaßen offen stehen. Und alle Gemeindebürger müssen auch in die wesentlichen Themen einbezogen werden. Dies scheint aufgrund dieser Initiative der Fall zu sein.

 

Speziell das Thema Verkehr ist in jüngster Vergangenheit das Thema schlechthin geworden, was aber realistisch betrachtet nicht erst seit gestern ein Thema sein sollte. Schlagworte wie E-Car-Sharing sind richtig, aber die Konzepte dahinter sollten öffentlich diskutiert werden. Erst aus klugen Konzepten kommen Ideen für Verbesserungen.

 

Wir müssen heute für morgen überlegen und dies darf bzw. muss unser Anspruch für alle Lösungsvarianten sein. Wir brauchen mehr Öffis und diese müssen dem Anspruch einer Region auf Ganzjahrestourismus ganze 12 Monate lang gerecht werden! So können auch die einheimischen Pendler davon profitieren. Wenn wir von der großen Politik immer die Trägheit anmahnen, dann sollten sich mit unseren Möglichkeiten im Tal hier so etwas sicher schneller klären lassen. Dazu möchte ich auch noch erwähnen, dass ich Öffi-Jahreskartenbesitzer und -Nutzer bin.

 

Gesamthaft möchte ich sagen, dass wir alle vom Tourismus profitieren. Dem Thema Verkehr und speziell den daraus resultierenden Nachteilen für die einheimische Bevölkerung muss allerdings mehr Aufmerksamkeit eingeräumt werden. Auch muss das Ganze ehrlicher und glaubwürdiger kommuniziert werden.

 

Allen Lesern noch eine schöne Vorweihnachtszeit und viele Grüße,

 

Alexander Reiter, 6433 Ötz

(03.12.2019)