Die gute Nachricht 4: Bär-oder-Beer-Frage geklärt!


Vor einiger Zeit hat dynamoetz angeregt, die Schreibweise von "Beerweg"/"Perweg"/"Bärweg", machmal auch "Perwög", anzugleichen bzw. sich auf eine einzige Variante zu einigen. Zumal der durch die Sautner Felder führende Verbindungsweg sogar auf direkt übereinander befindlichen Tafeln unterschiedlich geschrieben war. Und in der Ötzer Flurnamenkarte ("Perweg") sowie den bisherigen Protokollen der Gemeinde Ötz ("Bärweg") zur Verwirrung der Einheimischen und Gäste etwas ganz anderes stand, als etwa auf einer Tafel bei der Haidacher Brücke ("Beerweg"). Das Ganze glich damit irgendwie fast einem babylonischen Sprachgewirr. Ein paar Auszüge ...

 

 

Jetzt wurde diese Anregung in die Tat umgesetz und in Abstimmung mit der Nachbargemeinde Sautens eine einheitliche Schreibweise festgesetzt. Ab sofort ist es für alle der "Beerweg". Herzlichen Dank dafür!

 

Aus einem Gemeinderatsprotokoll:

 

 

(best, 12.04.2013)

***


Die gute Nachricht 3: Helden des Alltags am Kalvarienberg


Ein Dankeschön an drei gute Geister

 

"Früher hat auch das Kleine einen Wert gehabt." Das sagt Hansi Parth. Er tut dies, während der die Stationen des Kreuzweges am Kalvarienberg bepflanzt. "Einfach so, weil es mir gefällt." Und weil es eine kleine Gegenbewegung sei, gegen das, was sonst passiere, so Hansi. Er wundert sich über die aktuellen Zeiten, wo "alles über den Haufen gerissen wird."

 

Hansi Parth hat sich mit seiner selbstlosen Einstellung ein Hervorholen vor den Vorhang verdient. Danke Hansi für dein Tun!

 

Gerade im Bereich des Kalvarienberges sind aber auch andere Männer unentgeltlich und im Dienste der Allgemeinheit unterwegs. Etwa Rupert Covi, der seit einiger Zeit den Bereich um die Kapelle vorbildlich sauber hält. Nach getaner Arbeit setzt er sich dann in Begleitung seines Hundes auf eine Bank und schmaucht zufrieden sein Zigaretterl. Auch Karl Covi legt in diesem Gebiet Hand an ohne dass er es müsste. Er säubert die Wege, sodass auch niemand über einen heruntergefallenen Ast oder Stein stolpert. Danke an alle drei guten Geister dafür!

 

(best, 04.04.2019)

 

***


Die gute Nachricht 2: Unser Acherkogel ist Europameister!


Einige werden sich vielleicht an jene Diskussion erinnern, als es darum gegangen war, ob unser Acherkogel das Alleinstellungsmerkmal des nördlichsten Dreitausenders der Alpen innehaben würde oder ein Berg in Salzburg. Anlass dazu war die Begehrlichkeit von Salzburger Touristikern gewesen, welche ihren Kempsenkopf kurzerhand für werbewirksame Maßnahmen vor ihren Karren gespannt und ihn rotzfrech als "nördlichsten Dreitausender der Alpen" bezeichnet hatten.

 

Nun, einige Publikationen, so manchem Ärger und langatmiger Diskussion später, kann, nach einem ersten Etappensieg im Mai 2018, endlich das amtliche Ergebnis mit Freude verkündet werden: UNSEREM ACHERKOGEL WURDE NACH EINGEHENDER PRÜFUNG DAS ALLEINSTELLUNGSMERKMAL DES "NÖRDLICHSTEN DREITAUSENDERS VON EUROPA" BESTÄTIGT!

 

Aus Wikipedia:

 

 

Beteiligt an der aus unserer Sicht erfreulichen Entscheidung waren neben den gestrengen Kuratoren des weltweit größten Onlinelexikos, Wikipedia: Ansprechpartner von offiziellen Vermessungs- und Kartographiestellen, dem Österreichischen und Deutschen Alpenverein sowie der UIAA, der Union Internationale des Associations d’Alpinisme, deren Standards schließlich in einer langatmigen wissenschaftlichen Diskussion zugunsten von uns Ötzern den Ausschlag gegeben haben. Die internationale Vereinigung verschiedener Alpinistenverbände definiert Kriterien (wie Schartenhöhe und Dominanz) anhand derer festgelegt wird, ob es sich bei einer Erhebung um einen eigenständigen Berg oder lediglich um eine Graterhebung handelt.

 

Neben dem Dank an alle anderen Mitkämpfer ergeht ein besonderer an Heinz Kugler aus Ötztal-Bahnhof, der eigens nach Salzburg gereist war, um die Sache vor Ort zu begutachten sowie per GPS zu vermessen! So konnte letztlich dokumentiert werden, dass es sich beim Kempsenkopf, der zwar ein klein wenig nördlicher als der Acherkogel liegt, lediglich um eine Schartenerhöhung handelt.

 

Ebenfalls aus Wikipedia (zum Vergrößern klicken):

 

 

Wir freuen uns, den Titel "Nördlichster Dreitausender der Alpen" zurückerobert zu haben. Mehr noch: Wir sind begeistert darüber, ihn nach eingehenden Recherchen sogar zum "Nördlichsten Dreitausender Europas" ausgebaut zu haben. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, um das uns sicherlich viele beneiden werden und das auch einiges an Werbemöglichkeit beinhaltet.

 

Wie gehen wir mit dem Titel "Nördlichster Dreitausender Europas" um?

 

Wir von Lebenswertes Ötz regen an, das Alleinstellungsmerkmal des Acherkogels selbstbewusst nach außen zu tragen. Wenn man sich alleine vergegenwärtigt, dass es nirgends auf dem gesamten Kontinent eine derart markante Stelle gibt, wie eben ausgerechnet bei uns in Ötz, weiß man, warum.

 

Dazu würde sich unserer Meinung nach anbieten, einen Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Kreisverkehrs auszuschreiben. Dort könnte man unserem Acherkogel wunderbar und öffentlichkeitswirksam ein "Denkmal" setzen und dabei gleichzeitig auch alle Durchreisenden auf die Besonderheit aufmerksam machen. Dies als abschließende Anregung zu diesem grundsätzlich überaus erfreulichen Thema. Schließlich wird "man" nicht alle Tage "Europameister"! Hipp hipp hurra!

 

(best, 18.03.2019) 

 

***


Die gute Nachricht 1: Dorfstraßen werden sicherer


Die Vorgeschichte: Vor mittlerweile dreieinhalb Jahren hat dynamoetz über die "haarige" Verkehrssituation im Oberfeld berichtet. Speziell, was die Kinder auf dem Weg zur und von der Schule sowie dem Kindergarten, betrifft. Hier nachzulesen.

 

Seitdem wurden Kinder weiterhin gefährdet, jugendliche Radfahrer verletzt und konnten Autos gerade noch in letzter Sekunde vor Kinderwagen schiebenden Müttern abgebremst werden. Vor rund einem halben Jahr hat sich dann ein Verkehrsexperte des Landes die Sache angesehen.

 

Seine Expertise:

 

a) Klarer Planungsfehler, hier hätte man einen Gehsteig machen sollen

b) Die Straße für den Verkehr sperren, das geht nur schwer, weil andernorts Parkplätze fehlen

c) Man könnte zumindest eine farbige Bodenmarkierung machen

 

Jetzt wird bald einmal Folgendes im Gemeinderatsprotokoll zu lesen sein:

 

 

Dreieinhalb Jahre, nachdem auf dynamoetz eine junge, besorgte Mutter und anschließend auch andere, offensichtlich mit Hausverstand Ausgestattete (hier nachzulesen), den Vorschlag von farbigen Bodenmarkierungen aufgeworfen haben, geschieht also doch noch etwas. Zwar ein wenig spät, aber immerhin. Also: Bravo!

 

(best, 08.03.2019)