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Ötz ist (auch bei der Beleuchtung) anders

Das Ötztal schreibt man mit "Ö". Oetz sollte man aber mit "Oe" schreiben. Hochöetz sogar mit "ö" und "e" gleichzeitig. 

Verkehrsproblem haben wir laut Aussage unseres BM keines. Logo! Wurde uns doch vor wenigen Jahren eine "Flaniermeile" versprochen.

Um uns herum lehnen sie überall Investoren-projekte ab. Wir in Ötz brauchen nicht nur das größte im Lande, sondern sogar mehrere.

Die Liste könnte beliebig verlängert werden. Sie reicht aber, um zu sehen, dass wir einfach anders sind. Auch bei der Adventsbeleuchtung. Während anderswo der Stern einen breiter werdenden Schweif nach sich zieht, kommt er bei uns solo aus einem Cornetto.

 

So schaut´s anderswo aus:

 


"Cornetto"-Beleuchtung findet keinen Anklang

"Furchtbar" / "Schon wieder schlechter als Sautens" / "Passt wenigstens zum Kreisverkehrs-Kitsch" / "Cornetto-Eis" / "Kuahoarn" die Kritiken der neuen Ötzer Weihnachtsbeleuchtung fallen offensichtlich durchwegs negativ aus. Positivmeldungen er- wünscht: Wem gefällt die neue Ötzer Errungen-schaft? (LÖ, 04.12.2019)


Noch nie war die Adventsdeko passender als heuer


China-Stein für verpatzte Kreisverkehrsgestaltung?

In Ötz hält sich hartnäckig das Gerücht, dass für die verpatzte Gestaltung des Kreisverkehrs sogar importierter Stein aus China verwendet worden sei. Und das in einer "Naturparkgemeinde"! Dem widerspricht Gerhard Holzknecht von der (lediglich ausführenden) Firma Steintec. Er sagt: "Bei dem verwendeten Material handelt sich um Granit und dieser wurde aus Como (Ital.) bezogen." (best, 16.12.2019)


Ein Outing, was hinter Ötztal-Pitztal steckt

Der TVB Ötztal verschickte heute einen Bettelbrief. Inhalt: Man möge doch "der beispiellosen Negativ-kampagne" gegen Ötztal-Pitztal entgegentreten und bei dieser Onlineabstimmung dafür voten

 

Auch wurde diese neue Homepage zur Gletscherehe beworben, auf welcher unter anderem TVB-Obmann Riml meint, Ötztal-Pitztal sei die "Versicherung gegen den Klimawandel".

 

Ersichtlich wird ebenfalls, weil ausgerechnet mit der Mobilitätsstrategie 2030 Werbung für das umstrittene Projekt gemacht wird, dass selbige lediglich als Behübschungsmaßnahme gedacht ist. Man will die Gletscherehe durchboxen auf Teufel komm raus. Damit ist auch klar, warum die Bevölkerung bei den ersten Zusammenkünften der Mobilitätsstudie nicht zu Wort kommen durfte. Man brauchte genau genommen lediglich ein paar aussagekräftige Bilder, die man in Ötz zustande brachte. Der Rest ist nicht so wichtig. Hauptsache man kann irgendwie vermitteln, dass man "am Problem" arbeite. Schäbig! (alwo, 12.11.2019)


Arbeit auch noch nach Tennis-Saisonschluss

Seit Jahrzehnten stellt Reinhold Gritsch die gute Seele am Tennisplatz dar. Und so war es auch nur bezeichnend, dass er heuer Wochen nach dem offiziellen Saisonschluss noch immer auf der Anlage zu finden war. Selbst, wenn die Plätze schon lange winterfest gemacht worden sind. Schließlich gibt es immer was zu tun. Nachsatz: Jedenfalls, wenn man will. (best, 17.11.2019)


"Zufahrt zum Gewerbegebiet" führt durch Ötz!

Vorgestern hat der ARD im Zusammenhang mit der "Gletscherehe" Ötztal-Pitztal ein Interview mit einem Ötzer Gewerbetreibenden aufgenommen. Dessen Aussage: "Noch mehr geschäftsschädigend für mich, weil die Zufahrt in das Gewerbegebiet (= hinteres Ötztal) direkt vor meiner Nase ohnehin bereits überlastet ist!"

Wir werden das Datum der Ausstrahlung der Sendung rechtzeitig hier auf dynamoetz bekannt geben. (LÖ, 09.11.2019)


Verkehr ein Knackpunkt bei Ötztal/Pitztal-"Ehe"

Je näher es dem ursprünglich anberaumten Termin zur mündlichen Verhandlung der "Gletscherehe Ötztal-Pitztal" geht, desto mehr wird offensichtlich, wie sehr das Verkehrsthema einen Knackpunkt in der ganzen Sache darstellt. Für uns kommt diese Erkenntnis freilich nicht unerwartet. Wir haben bereits am 10.08.2019 (hier nachzulesen) darauf hingewiesen, dass die Zahlen in den Einreich-unterlagen nicht nur geschönt, sondern falsch und divergierend berechnet worden sind.

 

Zur Erinnerung: An einer Stelle gaben die Projektwerber in ihren Unterlagen zu, dass es bis zum Jahr 2030 in Ötz zwar um 23 % mehr Verkehr geben würde, an anderer aber behaupteten sie recht keck, dass es gar zu einer Reduktion von sage und schreibe 81 % kommen würde. Das sind immerhin 104 % Unterschied irgendwie alles andere als Peanuts! Und damit passte natürlich auch das nachfolgende Mobilitätsstrategie 2030-Gefasel von -30 % ganz wunderbar dazu. Wahrscheinlich wollte man damit einen auf halbwegs realistisch machen, fiel aber ebenfalls ziemlich auf die Schnauze, weil die offiziellen Stellen des Landes gleichzeitig davon ausgingen, dass es 30 % mehr und eben nicht weniger werden würden. Das sind dann zwar "nur" mehr 60 % Unterschied, aber auch diese Differenz ist natürlich ebenfalls total unglaubwürdig. Bleibt abzuwarten, wie die Behörde mit derartigen Fakezahlen umgeht und ob die Politik zumindest Reste ihrer ohnehin nur mehr bescheidenen Glaubwürdigkeit behalten will. Jeder blamiert sich bekanntlich so gut, wie er kann. (best, 06.11.2019)


Heute fragt sich auch die Tiroler Tageszeitung ...

(08.11.2019)

Kritik an BB-"Radakteurin"  Schöpf reißt nicht ab

 

Die in der Vorwoche aufgeploppte Diskussion rund um Bezirksblätter-"Radakteurin" Petra Schöpf reißt nicht ab. Im Gegenteil: Zwischenzeitlich haben sich offensichtlich unzufriedene Leserinnen und Leser auch aus anderen Gemeinden gemeldet und ihre fachliche Kritik an der Arbeit dieser jungen Dame übermittelt:

 

 

Der Reihe nach: Leserbriefschreiber Daniela und Robert Plattner merken an, dass sie von Schöpf bereits zweimal eine Woche lang vertröstet worden seien, was die Veröffentlichung ihrer Stellungnahme (siehe Eintrag vom 05.10.2019 weiter unten) in den Bezirksblättern anbelange.

 

Die ganze "Verschieberei" ist aber natürlich kein Zufall. Schöpf hat Wichtigeres in ihrem Blatt unterzubringen. Ein kleiner, aktueller Auszug:

 

 

 

 

"Die auf dem Gletscher befindlichen Personen geben Aufschluss auf die Höhenverhältnisse."
(c) Petra Schöpf

 

Schöpf wird kommende Woche den Schrieb folgen lassen, dass der Leserbrief der Plattners nun "leider nicht mehr aktuell" sei. Dann ist auch diese Sache für sie erledigt. Der Rest der breiten Kritik an ihrem Wirken kann hingegen thematisch folgendermaßen zusammengefasst werden: 

 

  • "Transportiert ihre persönliche politische Einstellung, anstatt zumindest zu versuchen, unabhängig zu sein"
  • "Sagenhaft! Schreibt stets das, was einige Geldsäcke wollen / Stimme des Volkes ist ihr wurscht"
  • "Gefälligkeitsjournalistin für die Großen"
  • "Ist wohl wirklich sehr kurzsichtig, wenn sie den Verkehr in Ötz nicht bemerkt, wo sie jeden Tag durchfährt"
  • "Hat keine Ahnung von politischen Abläufen / versteht nicht einmal ansatzweise die Aufgabe einer Opposition und verunglimpft auf widerliche Arte und Weise alles, was nicht schwarz/türkis ist"
  • "Wäre zu Kaisers Zeiten gut aufgehoben gewesen"
  • "Leidet an ausgeprägter Obrigkeitshörigkeit"
  • "Regt mich schon länger auf"
  • "PR-Fritzin der Sölder Bergbahnen, die sich in der Redaktionstür geirrt hat"
  • "Bewirbt sich ganz offensichtlich Woche für Woche um Arbeit in einem ganz bestimmten Parteisekretariat"
  • "Das Einzige, was man von ihr lesen kann, sind die Zeltfestberichte"
  • "Hat die echt nicht den Weitblick, dass, wenn die Gletscher schmelzen, erst recht die Sprengerei der Felsen im neuen ,Gletscherschigebiet Ötztal-Pitztal´ losgeht? Bald wird der Steilhang am Rettenbachgletscher, wenn er ausgeapert ist, zerfetzt werden und eine künstliche Rampe aus Tausenden Tonnen zerbröseltem Gestein aufgeschoben werden müssen. Gleiches droht auf der anderen Seite. Wenn die Dame schon behauptet, einen Weitblick zu haben, dann soll sie auch eins und eins zusammenzählen"

 

Erreicht haben uns auch dieses Dokument und diese Notiz:

 

 

Schöpf & BM Falkner ein grandioses Duo! Er im Fernsehen: "Wir haben bis dato noch kein Verkehrsproblem in Ötz!" Sie daraufhin in der Zeitung: "Kein lauwarmes Geschwätz, Herr Dornauer (der sich traut, zu sagen, dass ein Problem besteht)!" "Mutige Visionen braucht es!" "HJ Falkner bringt frischen Wind in die Sache!" I hau mi o! Uanfoch lei grenzgenial!

 

 

Geschickt hat uns ein Leser auch diesen Brief, versehen mit dem Hinweis, dass er ihn zwar an die Bezirksblätter übermittelt habe, selbiger aber "natürlich" nicht veröffentlicht worden sei. So langsam verdichtet sich also einiges:

 

 

Die wahren Gründe für das Scheitern des Beirats "Zukunft"

 

Die im Artikel "Zukunft des Beirats noch offen" verwendete, fett gedruckte Teilüberschrift "Polemiker fehl am Platz" vom 4/5. September darf nach meiner Auffassung so nicht kommentarlos zu Kenntnis genommen werden!

 

Ich finde es ausgesprochen unfair, im Zusammenhang mit dem Scheitern des Beirats Bernhard Stecher ins Spiel zu bringen, zumal er bei den letzten beiden Sitzungen verhindert gewesen war und von Alexander Wolf vertreten wurde.

 

Vielleicht sollte man auch einmal hinterfragen, von welchen Personen der Anlass zur Satire auf der Website dynamoetz.at eigentlich ausgegangen ist (dazu würden mir schlagartig ein paar Namen einfallen).

 

Der Beirat ist aus meiner Sicht deshalb gescheitert, weil er die eigenen ausformulierten Ziele der 1. Sitzung immer mehr aus den Augen verloren hat. Außerdem wurde es verabsäumt, einen unabhängigen Wirtschafts- und Ökologie-Experten für ein Referat zu gewinnen!

 

In einer der nächsten Sitzungen hätten wir ja einmal über die Akzeptanz der Bevölkerung zu einem Zusammenschluss inkl. einer Befragung in den betroffenen Gemeinden und auch über die Bedeutung und die Auswirkungen von Investoren-Modellen auf die zukünftige Preisgestaltung von Grundstücken diskutieren können. Aber nein, lieber reden die Touristiker und Seilbahner weiterhin über die Erschließung und den Zusammenschluss über die Feldringer Böden und das Schafjoch.

 

Ötz und Kühtai brauchen keinen Zusammenschluss, sondern vermehrt Alleinstellungsmerkmale, Verbesserungen in den bestehenden Gebieten und kreative sowie innovative Ideen, um den status quo halten zu können!

 

Ernst Gabl, Mitglied im Beirat Zukunft

6425 Haiming

 

(08.11.2019)


Nicht einverstanden mit der BB-Berichterstattung

 

Mehrere negative Reaktionen hat die letztwöchige Berichterstattung der Imster Bezirksblätter über den 1. Ötzer Mobilitätsabend hervorgerufen. Kritikpunkte waren die geschönten und nicht der Realität entsprechenden Verkehrszahlen sowie vor allem dieser Kommentar mit der provokanten Überschrift "Das Mitspracherecht als Bürgerpflicht":

 

 

Stellvertretend aus den zahlreichen Reaktionen dieser Leserbrief:

 

Für uns, die wir an der Oetzer Hauptstraße wohnen, stellen einige Aussagen in den Berichten zur „Mobilitätsstrategie 2030“ nichts anderes als eine extreme Verniedlichung des Problems dar!

 

Fakt ist, dass vom Oetzer Verkehrsproblem Betroffene viele Jahre vergeblich versucht haben, wenigstens ein Problembewusstsein bei der Gemeindeführung zu erreichen, wenn schon nicht eine offene Diskussion. So hat BM Falkner noch vor nicht einmal einem Jahr in einem ORF-Interview gemeint, in Oetz gebe es kein Verkehrsproblem! Jetzt also davon zu sprechen, dass das Mitspracherecht, das man sich hart erkämpfen musste, eine Bürgerpflicht sei, ist daher ganz eindeutig eine Herabwürdigung der leidgeprüften Bevölkerung, zumal bei der Veranstaltung auf eine offene Diskussion kein Wert gelegt wurde. Es mag zwar sein, dass das Aufschreiben von Problemen bzw. Ideen, nach neuesten kommunikativ-pädagogischen Erkenntnissen richtig ist, der Vorteil gegenüber einer offen geführten Diskussion ist für uns „einfache Geister“ jedoch nicht nachvollziehbar. Es erweckt vielmehr den Eindruck, dass die, von uns gewählten Verantwortlichen Angst haben, den Bürgern Rede und Antwort zu stehen.

 

Ergänzend möchten wir anfügen, dass die jetzt so großartig proklamierte Mobilitätsstrategie sicherlich noch immer nicht zustande gekommen wäre, wenn nicht der Gletscherzusammenschluss Ötztal-Pitztal anstünde! Der hierdurch zu befürchtende Verkehrszuwachs wird Oetz endgültig in eine erstarrende Stauortschaft verwandeln.

 

Warum unsere Touristiker unserem Oetz neuerdings jene fragwürdige Auszeichnung einer „familienfreundlichen Gemeinde“ verpassen möchten, erschließt sich uns angesichts der enormen Verkehrsbelastung auch nicht. Fahrradfahren wird zur Mutprobe und das Überqueren der Fahrbahn zur Geduldsprobe!

 

Wäre es nicht Aufgabe unserer Gemeindeführung, eine gesunde Balance zwischen den Interessen der einheimischen Bevölkerung und jenen der Touristikern zu finden? Inwieweit die hochgelobte „Mobilitätsstrategie 2030“ dazu geeignet ist, wird sich weisen.

 

Robert und Daniela Plattner, 6433 Oetz

(05.10.2019)


Kassl-Gerüchte entbehren jeglicher Grundlage

Die im Dorf kursierenden Gerüchte bzgl. einer möglichen Restaurants-Schließung beim Posthotel Kassl entbehren jeglicher Grundlage (siehe dazu untenstehende Notiz vom 07.10.2019). Dies versichert Anton Haid, der sich die Falsch-meldungen nur dadurch erklären kann, dass die Alte Post ihre Pforten schließt. Alles andere bleibt  selbstverständlich wie es ist, sagt der Seniorchef. Damit ist einmal mehr zu erkennen, wie sehr irgendwelche Gerüchte fern jeglichen Wahrheitsgehalts sein können. (best, 10.09.2019)


"Kleintierzoo"

Derzeit zwischen Ötz und Habichen zu sehen: Putzige Kleinziegen und -esel.
Derzeit zwischen Ötz und Habichen zu sehen: Putzige Kleinziegen und -esel.

Eine Gastro-Schließung überlagert Thema Verkehr

Soll gerüchteweise demnächst einem Abbruch oder einer Schließung zum Opfer fallen, zumindest einer Pächteränderung: Die ehemalige Kegelbahn und Taverne.
Soll gerüchteweise demnächst einem Abbruch oder einer Schließung zum Opfer fallen, zumindest einer Pächteränderung: Die ehemalige Kegelbahn und Taverne.

Am 17. Oktober findet um 19 Uhr im Saal E(t)z ein Bürgerabend zum Thema Verkehr statt.

Wie sehr das Thema in den letzten Jahren an Brisanz erfahren hat, zeigt die aktuell kolportierte Schließungen des Jay´s, vormals Taverne (Kegelbahn). Dazu soll unbestätigten Gerüchten zufolge der Kassl in Zukunft nicht mehr à la carte kochen, sondern nur mehr für seine Hausgäste.

Frage: Wieso schließt erstgenanntes Lokal, wo doch der Verkehr jahrelang geradezu als der Heilbringer für unseren Ort erachtet wurde? Und dieser in jüngster Vergangenheit bekanntlich auch alles andere als abgenommen hat? Kann man strategisch besser als direkt neben der Straße liegen? (best, 07.10.2019)  


Warnung vor dem Verlust der Ötzer Identität

Eine Zuschrift eines Lesers kritisiert, dass der Ortskern von Ötz immer mehr an Charme verliert.
Eine Zuschrift eines Lesers kritisiert, dass der Ortskern von Ötz immer mehr an Charme verliert.

Aus einer Zuschrift:

 

Ich habe soeben mit Freude festgestellt, dass sich endlich jemand des Themas Ortskernzerstörung in Oetz annimmt (Artikel: "Investoren-SSV im historischen Dorfkern"). Ich kenne das Dorf gut und muss seit Jahren feststellen, dass ein historisches Gebäude nach dem anderen abgerissen wird und der Ort immer mehr an Charme verliert.  

 

Mit besten Grüßen und allen guten Wünschen,

Stefan Handle

 

Büro für Baugeschichte und Kulturlandschaft

Pfarrgasse 31

A-6460 Imst

Mobil +43 676 626 8377

 

www.facebook.com/historicalimst

www.facebook.com/bauGESCHICHTEtirol

 

(30.09.2019)

Kapelle am Rastbichl bereits saniert

War beim Erscheinen dieses Artikels ("Gute Nachricht Nr. 6") noch die Rede, dass die Kapelle am Rastbichl bis in zwei Jahren fertig renoviert sein sollte, so stellt sich aktuell die Situation höchst erfreulich dar: Mittlerweile wurden bereits das Dach und der Zaun erneuert, und an den Mauern wurde ebenfalls bereits Hand angelegt! Auch die von Gustl Gstrein angesprochene Holztafel wurde bereits neu angefertigt. Bravo, "Burschn"!

(best, 25.10.2019)


Gesehen zu Allerheiligen/Allerseelen 2019 am Ebele.

 

(best, 31.10.2019)


Wetterkreuz und Wörgetal im Visier der Biker

Sind immer häufiger zu sehen: Biker am Wetterkreuz, die dann durch das Wörgetal abfahren. Foto: Alpinsau
Sind immer häufiger zu sehen: Biker am Wetterkreuz, die dann durch das Wörgetal abfahren. Foto: Alpinsau

Immer öfter wird von Bikern am Wetterkreuz und im Wörgetal berichtet. Die Tour wird auch bereits im Internet fleißig beworben. Unter anderem hier oder hier.  (best, 18.09.2019)


Warum der Kreisverkehr nichts als reiner Kitsch ist

Unserem Acherkogel wurde im Kreisverkehr ein Denkmal gesetzt - ein vollkommen kitschiges.
Unserem Acherkogel wurde im Kreisverkehr ein Denkmal gesetzt - ein vollkommen kitschiges.

Aus einer Zuschrift: Warum man sagen könne, dass die Kreisverkehrsgestaltung kitschig sei.

 

Im Gegensatz zum Kunstwerk, das Spielraum für Interpretation zulässt, ist Kitsch nicht auslegbar. Er wiederholt laut Definition lediglich, was dem Betrachter bereits geläufig ist, oft in einem verkleinerten Maßstab. Insofern ist die Nachbildung des Acherkogels in unserem Kreisverkehr nichts anderes als ein untauglicher Versuch, etwas Großes zu erfassen, von dem Herbert "Buale" Pienz aus Habichen in seinen eigenen Worten meint, dass so ein Ansinnen nur in die Hose gehen könne ("Die Natur ist so großartig, dass man sie einfach nicht nachbilden kann"). (best, 24.09.2019)


Investorengschichtln werden Thema im ORF

 

Die Sendung Am Schauplatz berichtet am 21.11.2019 (um 21:05 Uhr in ORF 2) im ersten Teil über dubiose Investorenmodelle im Oberpinzgau. Der zweite Teil handelt dann nächstes Jahr von den Investorenmodellen in Tirol. Dabei werden auch die Vorgänge in Ötz genauer unter die Lupe genommen. (LÖ, 30.10.2019)


Weniger Kitsch, mehr Qualität in allem!

Am 27. September wird im Schloss Landeck die  Ausstellung der in Ötz lebenden Künstlerin Dora Czell eröffnet (Einladung oben zum Anklicken). Dem gegenüber steht bei uns aktuell eine Kreisverkehrs-gestaltung, welche nicht nur sauteuer war, sondern nichts als den reinen Kitsch darstellt! Jetzt nur mal als Anregung: Wie wäre es, wenn man Menschen mit Blick für ein Ortsbild und Sachverstand bei dieser Gelegenheit würde einem der Name Laura Schöpf oder einige andere einfallen sich Gedanken machen ließe? Da würde sicherlich Gehaltvolleres herauskommen als das, was uns hier vorgesetzt wurde. (best, 14.09.2019)


Das Verkehrsproblem zu lösen wird nicht leicht

Aktueller Artikel in der TT. Es wird berichtet, dass heuer im Ötztal alleine von zwei Wohnbauträgern 168 Wohnungen errichtet wurden oder in nächster Zeit gebaut werden. Nimmt man einen Durchschnitt, so bedeutet dies alleine aus genanntem Segment einen Zuwachs von gut 200 Autos mehr, die künftig auf den Ötztaler Straßen unterwegs sein werden. Das zeigt ausschnittsweise: Es wird sicherlich alles andere als einfach, das Verkehrsproblem zu lösen. (best, 05.09.2019)


Wenn in Ötz gar nichts mehr geht

 

Gestern Vormittag (!) war in Ö-Regional folgende Vekehrsdurchsage zu hören: "Stau durch Ötz!" Abends war die Hauptstraße eine halbe Stunde lang gesperrt und auf den Nebenstraßen sah es dementsprechend so aus:

(LÖ, 07.09.2019)


Neues aus dem Ötzer Gemeinderat

 

Das eingereichte Investorenprojekt von Santer-Solar, hier beschrieben, wurde mit 9 : 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen genehmigt. Dabei soll der Bürgermeister sinngemäß gesagt haben: Wer im Gemeinderat "die Eier" hätte, könne den Grund ja rückwidmen. Das ist eine interessante Aussage, die dazu verleitet, zu behaupten, selbige hätte man vielleicht haben sollen, als bei uns im Ort 6.000 m2 Wohngebiet für Tirol größtes Investorenprojekt umgewidmet worden sind. (, 09.09.2019)


Neues Theaterstück kommt gut an

 

Die neue Aufführung der Ötzer Heimatbühne kommt dem Vernehmen nach in der Bevölkerung gut an. Fast schon gewohnt mit starker Performance: Die Breatelars, Gabi und Franzlois Stecher. Diesmal in ihren Rollen herausragend Anita Auer ("Sensationsreporterin") und Daniel "Danl" Frühwirth ("Pedant").  (, 11.09.2019)


Wurde schon wieder etwas arschlig angegangen?

Vor drei Wochen hatte ein Leser auf dieser Seite angeregt, dass die ungeschützten Steckeisen im Ötzer Kreisverkehr gesichert gehörten. Das wurde zwar spät, aber immerhin gemacht. Blöderweise halt erst drei Tage, vor gestern die bereits allseits bewunderte, 100.000 Euro teure Kreisverkehrs-Skulptur aufgestellt wurde. Frage: Wie gefällt die neue Ötzer Errungenschaft? Einige Betrachter hat in einer ersten Reaktion das Gefühl beschlichen, dass auch bei ihr etwas arschlig sei. (LÖ, 24.08.2018)


Beirat "Zukunft" ist Vergangenheit!

TVB-Dir. Oliver Schwarz hätte gestern über Nachhaltigkeit reden sollen und sprach über die Mobilitätsstudie. Die ILF referierte über die Varianten des Schigebietszusammenschlusses und endete mit Feldring/Schafjoch. Somit war endgültig klar, dass die Projektwerber eben nicht "bei null beginnen" und "ergebnisoffen diskutieren" wollten, sondern nur eine Behübschung für Feldring/ Schafjoch im Sinn gehabt haben. Das hätten sie, wenn sie ehrlich agiert hätten, auch bei der ersten Sitzung sagen können. So haben sie jetzt doch tatsächlich auch den Beirat verzockt und dieser wurde auf Eis gelegt. Uns bleibt nur, BM Falkner zu zitieren, der noch in der zweiten Sitzung gemeint hat: "Feldring/Schafjoch ist schon lange vom Tisch!" So viel noch zum Thema Glaubwürdigkeit. (adme, 29.08.2019)


War die Rendi-Wagner neulich bei uns in Ötz?

Unlängst hat sich die SPÖ-Vorsitzende noch mit dem Piburger See recht ortsunkundig gegeben. In Sachen Investorenprojekte scheint sie allerdings in der Zwischenzeit tatsächlich hier bei uns in Ötz gewesen zu sein ... (LÖ, 21.08.2019)


"Die Zufahrt zum Gewerbe-gebiet führt durch Ötz ... "

 

Bemerkenswerte Leserbriefe sind hier nachzulesen.

 

Gemeldet hat sich auch ein Pendler ins Ötztal. Er sagt, er wolle schon des Längeren eine Fahrgemein-schaft von der Ötztaler Höhe aus bilden, allein, es fehle dort an Parkplätzen. Auch ein Hinweis darauf, dass man nun endlich gemeinsam nachdenken sollte und zwar, ohne davor jemandem die Schuld in die Schuhe zu schieben, wie dies bei der schwindligen Mobilitätsstudie powered by Bergbahnen leider der Fall ist. (LÖ, 20.08.2019)  


Online-Probleme bei unserer Verkehrspetition

 

Leider hat es bei der Verkehrspetition vergangene Woche technische Probleme gegeben, sodass einige User ihre Stimme nicht abgeben konnten. Dies lag allerdings nicht in unserem Bereich. Wir bitten daher, es hier noch einmal zu versuchen. Innerhalb einer Woche kamen in Ötz digital und auf Papier bereits 400 Stimmen zusammen. (LÖ, 26.08.2019)


Die Berliner Mauer, Vers. 2.0

 

"Wir in Berlin haben die Mauern abgerissen,

ihr hier in Ötz zieht sie wieder hoch!"

 

(Ein derzeit in Ötz urlaubendes Ehepaar zur aktuellen Entwicklung im Ort; 25.08.2019)


Die Medien interessieren sich derzeit brennend für Ötz

 

Diese Woche war eine Reporterin von Ö1 in Ötz und Umgebung unterwegs. Sie befragte Menschen unterschiedlichster Gesinnungen zu deren Einstellung in Sachen Schigebiete, Verkehr, Ortsbild, Investorenmodelle und dergleichen. Die Sendung wird im November ausgestrahlt. (LÖ, 09.08.2019)


Unser Bürgermeister liest nicht. Zumindest im Internet.

 

Angesprochen auf seine Beirats-Kritik an dynamoetz erklärt Bgm. Falkner, dass diese Worte nicht von ihm selbst stammen, sondern er lediglich der Überbringer der Botschaft gewesen sei. Er persönlich lese nie. Jedenfalls nicht im Internet.

 

dynamoetz sieht dies als eine sehr bedenkliche Aussage an. Genausogut hätte Falkner nämlich sagen können, seine Gemeinde interessiere ihn eigentlich überhaupt nicht. Unserer Meinung nach wäre es geradezu seine Verpflichtung, wenn er sich selbst ein Bild von der jeweiligen Sache machen würde, statt das nachzubeten, was er gerade von anderen hört oder vorgesagt bekommt. Dies würde seine Position und die Verantwortung den Ötzerinnen und Ötzern gegenüber eigentlich gebieten. Möchte man meinen. Hat mit Achtung vor den Mitmenschen und seinen Gemeindebürgern zu tun. Aber jeder eben genau so, wie er`s mag. Beurteilen müssen dies ohnehin andere. (best, 29.07.2019)


Warum 39 Ötzerinnen und Ötzer verschwunden sind

 

Nachfrage an dynamoetz, warum die in der Statistik fehlenden Ötzerinnen und Ötzer verschwunden sind (siehe Eintrag vom 29.07.2019 weiter unten). Ob dies wirklich mit fehlender Zeugungsmoral ("Verkehr") zu tun habe?

Liebe Leute, wir sind hier kein Meldeamt und können daher nur Vermutungen anstellen, aber in Wirklichkeit kann der auffällige Schwund eigentlich nur mit dem Wegziehen der Asylwerber zu tun haben. Also keine Sorge um ein allfällig drohendes Aussterben von Ötz, auch wenn die an allen Ecken und Enden entstehenden Klötze von Investoren, der überbordende Verkehr sowie widersinnige Liftprojekte natürlich unsere Lebensqualität stark beeinträchtigen und gefährden. (LÖ, 30.07.2019)


In Ötz gibt es eindeutig viel zu wenig "Verkehr"

 

Die Statistik beweist`s: In Ötz gibt es ganz eindeutig viel zu wenig "Verkehr"! (Nämlich jenen, der mit "Nachwuchsmachen" gemeint ist). So ist die Einwohnerzahl im letzten Jahr um 39 gesunken. Freuen wird dies die Macher der "Mobilitätsstudie" ("Masterplan"), denn das bissele Verkehr, das es bei uns gibt, ist damit sicher auch "hausgemacht". Ja, was denn auch sonst?  (LÖ, 29.07.2019)


Gregor Bloéb – "Brauchsch gor nit so gscheid tian"

Gregor Bloeb hat derzeit seinen großen Auftritt bei den Salzburger Festspielen. Aber auch ein Ötz-Bezug ist vorhanden.
Gregor Bloeb hat derzeit seinen großen Auftritt bei den Salzburger Festspielen. Aber auch ein Ötz-Bezug ist vorhanden.

 

Anlässlich seines Auftrittes bei den Salzburger Festspielen sei daran erinnert, dass der Schauspieler Gregor Bloéb auch einen Ötz-Bezug hat. So ist er eines Tages in unseren Ort gekommen, weil hier auf seine Kinder aufgepasst wurde. Dabei traf er auf die 2015 verstorbene Luisi "Tata" Karel, geb. Gritsch:

 

 

Und was schmetterte die Tata bei diesem Treffen Bloéb frank und frei ins Gesicht? (Man könnte es wahrlich nicht besser formulieren) "Brauchsch gor nit so gscheid tian." Eine Erdung auf gut Ötzerisch.

 

***

Übrigens: Die Tata war auch eine vorbildliche Kämpferin gegen den Verkehr. Zebrastreifen kümmerten sie wenig. Für sie galt: Das ist unser Ort und in dem haben sich gefälligst die anderen nach uns zu richten! Also betrat sie stets selbstbewusst die Fahrbahn, hob wie ein Verkehrspolizist die Arme und schritt stolz erhobenen Hauptes über die Straße.

 

(best, 25.07.2019)


Achtung Kreisverkehr! Gefahr in Verzug?

 

Ein Leser hat sich gemeldet. Er möchte darauf hinweisen, dass auf der Baustelle im Kreisverkehr die Steckeisen nicht umgebogen sind und keine Tafeln aufgestellt sind ("Betreten der Baustelle verboten. Eltern haften  für ihre Kinder"). Das stelle ein Gefährdungsmoment dar. (LÖ, 25.07.2019)


Eröffnungs-Feuerwerk war angemeldet

 

Das unlängst anlässlich einer Hotel-Eröffnung abgefeuerte Licht- und Knallspektakel war ordnungsgemäß angemeldet. Dies hat ein Ehepaar, das angesichts der Trockenheit um den in der Nähe befindlichen Schutzwald besorgt gewesen war, recherchiert. Sie hätten zwar auf der BH die Bestätigung des formellen Antrages erhalten, so unsere Leser, dabei sei allerdings nicht berücksichtigt worden, dass das Feuerwerk in einem sensiblen Gebiet abgefeuert wurde. Dies sei Sache der Gemeinde, habe es auf der BH geheißen. (LÖ, 27.07.2019)


Sommerbetreuung der Gemeinde wird kritisiert

 

Nicht zufrieden mit dem Abgebot und der Durchführung der Kinder-Sommerbetreuung sind  davon betroffene Eltern. Sie kritisieren, dass es lange so ausgesehen habe, als komme überhaupt nichts zustande. Deshalb hätte sie sich auch nach Alternativen umgesehen. Nun sei in letzter Sekunde doch etwas zuwege gebracht worden. meint, es kann doch wirklich nicht allzu schwer sein, eine Sommerbetreuung rechtzeitig zu organisieren, zumal dies beileibe nicht das erste Mal ist. Unsere Bürgerinitiative hat volles Verständnis für die in die Bredouille geratenen Erziehungsberechtigten.  (LÖ, 18.07.2019)


SPÖ macht Piburger See zu einem Kärntner – Reinfall!

Pamela Rendi-Wagner hat GW-Schwächen (klicken)!
Pamela Rendi-Wagner hat GW-Schwächen (klicken)!

Werte Pamela Rendi-Wagner! Einer ihrer bekanntesten Vorgänger (Bruno Kreisky) hätte wohl gesagt: ,Lernen Sie Geografie!´. Unseren Piburger See werden Sie jedenfalls nicht zu einem ,Kärtner´ machen können, genauso, wie Salzburger nicht dem ebenfalls im Bild befindlichen Acherkogel den Titel ,nördlichster Dreitausender Europas´ (hier ganz unten nachzulesen) entreißen werden! Das alles ist entweder nur ein Schlag ins Wasser oder ein Biss auf Granit. (LÖ, 19.07.2019)


Zwei schaurig-aktuelle Themen aus dem Gemeinderat

Ursprünglich hätte im neuen Gemeindehaus auch eine Arztpraxis Platz finden sollen. Später hieß es, man wolle diese anbauen. Platz schien in Blickrichtung dieses Aufnahmestandpunktes genügend vorhanden.
Ursprünglich hätte im neuen Gemeindehaus auch eine Arztpraxis Platz finden sollen. Später hieß es, man wolle diese anbauen. Platz schien in Blickrichtung dieses Aufnahmestandpunktes genügend vorhanden.
Aus der Aufgabenstellung des Architektenwettbewerbes: Diese hatte klar und deutlich eine "Arztpraxis ohne Raumstruktur" vorgesehen.
Aus der Aufgabenstellung des Architektenwettbewerbes: Diese hatte klar und deutlich eine "Arztpraxis ohne Raumstruktur" vorgesehen.

 

***

 

Es schaut so aus, als stolpere die Ötzer Gemeindepolitik derzeit von einer Peinlichkeit in die andere. Zwei Beispiele aus der jüngsten Gemeinderatssitzung.

 

1. Reitstall

Rückblende: Vor drei Jahren stellte Bgm. Falkner (Bürgerliste) einem Ötzer Unternehmer in Aussicht, er könne am Beerweg einen Reitstall errichten. Der Unternehmer erwarb daraufhin mehrere Parzellen. Jetzt kam es zur Abstimmung. Das Ergebnis? Alle Gemeinderäte (inkl. Bürgermeister) dagegen: Einstimmig dagegen!

 

2. Arzthaus

Auch hier zunächst eine kleine Rückblende: Vor dem Bau des nicht gerade billigen Gemeindehauses (2016) hatte es einen Architektenwettbewerb gegeben. Dieser sah auch die Errichtung einer Arztpraxis vor. Und wer ging dabei als Sieger hervor? Genau jenes Projekt, das als einziges keine (!) Arztpraxis vorsah: "Wir haben aber eh die Anschlüsse im Keller für einen späteren Anbau hinausstehen lassen" ...

 

Nun sollte diese Ordination gebaut werden, weil Dr. Larcher kommendes Jahr in Pension geht. Die Arzträume sollten also, wie es die zwischenzeitliche Strategie vorsah, an das bestehenden Gemeindehaus drangebaut werden. Blöderweise stellte sich jetzt heraus, dass dafür leider zu wenig Platz vorhanden ist ...

 

Schilda? Ötzer Gemeindepolitik halt? Irgendwie dumm gelaufen? Oder doch nur die offizielle Version?

 

Jedenfalls schaut es hinter den Kulissen wieder einmal anders aus. Und dieser bis heute geheime, allerneueste Plan hat, wie könnte es derzeit auch anders sein, einmal mehr mit einem Investor zu tun!

 

Das ist dann schon einmal cool. Denn ohne Investor scheint dieser Tage bei uns überhaupt nichts mehr zu gehen. Also soll dieser in "Handles Wiese" tätig werden, dort ein Großprojekt inkl. Arztpraxis realisieren und anschließend Miete verlangen können, so wie ihm dies in den Sinn kommt.

 

Wer hat, der tut. Wer nicht hat, der wurschtelt einfach konzeptlos vor sich hin. So könnte man den bisherige Kenntnisstand mit dem Hinweis auf die mittlerweile bekannt-schludrige-Art der aktuellen Gemeindeführung abtun. Wenn da nicht auch noch zwei Dinge wären, die uns ordentlich auf den Kopf fallen könnten.

 

1.) Dadurch, dass man jetzt die Absicht über Bord wirft, an das bestehende Gemeindehaus anzudocken, fällt die Gemeinde endgültig aus dem Rahmen der Ausschreibung für den Architektenwettbewerb. Bisher war man durch die angekündigte zweite Baustufe noch am Rande der Legalität. Das neue Vorgehen mit dem Plan für einen eigenen Baukörper ermöglicht nun aber den Teilnehmern am Architektenwettbewerb das Recht, ihre Ansprüche einzuklagen. Somit stehen saftige Foderungen im Raum.

 

2.) In nahezu jeder Gemeinde des weiteren und näheren Umkreises ist man, weil nicht leicht zu finden, froh, wenn sich ein Kassenarzt ansiedelt. Deshalb stellt jede Kommune auch gerne die Räumlichkeiten zur Verfügung (siehe Beispiel Sautens), mit denen langfristig geplant werden kann. Eigentlich wäre Selbiges auch bei der Nachfolge von Dr. Larcher so vorgesehen gewesen (siehe Ausschreibung Architektenwettbewerb). Allerdings wurde dies alles jetzt endgültig über den Haufen geworfen: Der neue praktische Arzt soll sich einfach dem Investor und dessen Interesse an einem möglichst großem Profit in den Rachen schmeißen ...

 

Wenn sich die Gemeinde dabei nur nicht "verkühlt"! Denn die allseits gefragten jungen Kassenärzte können derzeit ihren künftigen Standort aus vielen Angeboten auswählen. Selbst in der näheren Umgebung sind mit Kühtai und Gurgl im Sinne der work-life-balance gar keine uninteressanten dabei ...   

 

Es wird interessant zu beobachten bleiben, wie unsere Gemeindeführung auch bei diesen beiden Themen zielgerichtet weiterwurschtelt. Im Zickzack. Klarer Plan ist jedenfalls keiner zu erkennen.

 

(adme/best, 15.07.2019) 

 

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Amtliches Dokument mit den Unterschriften der Ötzer Gemeinderäte hier!

 

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Am Montag Begehung in Sachen Kühtaierstraße

 

Am 29. Juli treffen sich Vertreter des Baubezirksamtes, der Gemeinde Ötz und von zu einer Begehung in der Kühtaierstraße. Die dortigen Anwohner hatten eine Petition gestartet und zwar mit dem Ziel, Maßnahmen gegen die übermäßigen Auswirkungen des Verkehrs zu erreichen. dynamoetz wird von diesem Treffen selbstverständlich berichten. (, 27.07.2019)


Aktuelles aus dem Ötzer Gemeinderat

 

Für die Gestaltung des Kreisverkehrs liegt nun ein erster Vorschlag auf dem Tisch. Dieser sieht im Wesentlichen "einen Granitblock und die Darstellung einer Gondel" vor. Die Kosten liegen bei rund 100.000 Euro. Bgm. Falkner wollte nicht verraten, ob noch weitere Vorschläge zugelassen werden, oder die vorgelegte  Variante zur Realisierung kommt. Dafür outete er sich als eifriger Leser dieser Seite. Er wolle nun nach diesem Vorbild (ganz unten) ebenfalls Bescheide zum Downloaden ins gemeindeeigene Intranet stellen, sagte Falkner. Danke für diese Wertschätzung.

 

Investorenmodellentwickler Peter Grüner hat den von der Gemeinde bereits bewilligten Antrag seines Zubaus an das Bestandshaus, der direkt bis zum Öffentlichen Gut gereicht hätte, zurückgezogen. Als Grund gibt er "Vorbehalte aus der Bevölkerung" an.

 

(21.03.2019)


Neuer Name für unsere Bürgerinitiative

 

Unserer Bürgerinitiative haben sich neue Interessenten angeschlossen. Wir firmieren daher künftig nicht  mehr unter dem Namen "BI für mehr Offenheit und Demokratie", sondern als "Lebenswertes Ötz".

 

(05.03.2019)