Fremdschämen: Sautens geniert sich für "Oetz"!

Aktuell aus der Lokalpresse. Sautens schämt sich fremd.
Aktuell aus der Lokalpresse. Sautens schämt sich fremd.

Weit, wirklich weit, sehr-sehr-weit haben wir es gebracht: Sogar Sautens schämt sich jetzt bereits für uns und will nicht einmal mehr unseren Orts- namen in ihrem Gemeinderatsprotokoll drinnen stehen haben! Nur weiter so, Falke & Bürgerliste, wir können sogar die Lachnummer in einem weiteren Umkreis werden! Sie muss beileibe nicht lokal be- grenzt bleiben. Einfach genauso weiter wie bisher: Exakt so. Haargenau so. Die Richtung, sie stimmt absolut!

 

(adme/best, 08.01.2020)


Ein Beispiel für die Weitsicht des Falken

Weil mit Falkes neuem Einsatzzentrum gerade das nächste Unheil droht, sei an ein anderes Projekt erinnert, das ebenfalls von vorne bis hinten durchdacht scheint.

Die Fakten:

  • Die Ausschreibung des Architektenwett-bewerbes zum Neubau des Gemeindehauses enthielt als Bedingung die Errichtung einer Arztpraxis
  • Sieger wurde jenes Projekt, das als einziges keine (!) Arztpraxis vorsah
  • Dafür wurde der Bau eines eigenen Arzt- hauses am Zentrumsparkplatz versprochen (siehe Wahlwerbung 2016 oben links / durch Anklicken vergrößerbar)
  • Heuer, im Sommer 2020 (!), wird der neue Arzt seine Tätigkeit aufnehmen. Bis dato ist aber noch nicht einmal die Standortfrage geklärt, außer der Aussage, dass der Neubau am Zentrumsparkplatz leider nicht (!) möglich sei
  • An einem anderen für eine Arztpraxis idealen Standort, dem ehemaligen Tiwag-Areal, nicht weit entfernt vom Gemeindehaus, entstehen derzeit gerade "Mitarbeiterwohnungen"

Derart durchdacht und mit Weitblick agierend, kann Falkes Idee von einem neuen Einsatzzentrum am Ortseingang eigentlich nur auch wieder ein voller Erfolg werden. Glück auf!

 

(LÖ, 07.01.2020)


Der Falke bringt jetzt auch die Ötzer Feuerwehr ins Wanken

Die Ignoranz und Uneinsichtigkeit des Bürgermeisters hat jetzt sogar unsere Feuerwehr ins Wanken gebracht. Es geht um ein neues Feuerwehrhaus und bei dieser Diskussion ist leider wieder Schlimmstes zu befürchten.
Die Ignoranz und Uneinsichtigkeit des Bürgermeisters hat jetzt sogar unsere Feuerwehr ins Wanken gebracht. Es geht um ein neues Feuerwehrhaus und bei dieser Diskussion ist leider wieder Schlimmstes zu befürchten.

Es gibt eindeutig bessere Möglichkeiten für die Situierung eines neuen Einsatz-zentrums als Falkners Idee mit dem Dorfanfang. Dies wäre einzig und allein ein Fortschreiben des Negativtrends mit Verkehrs-, Investorendilemma, Lift-Bauch- fleck, Arztpraxis-Murks ets. Gegen die neue Idee vom Falke wird es also ebenfalls Widerstand brauchen!

 

1.) Was spricht gegen ein Einsatzzentrum am Eingang des Dorfes?

 

Bereits zwei Gründe sprechen auf den ersten Blick dagegen. Zum einen ist dies der eklatante Flächenverbrauch: Es muss nämlich nicht unbedingt die nächste grüne Wiese angebaggert werden! Besonders nicht in einem schmalen Ortsgebiet, wie dem unseren, in dem die letzten freien Flächen (Investorenmodell Örlachweg/Oberfeld/Moos/Freiland südlich vom Jay´s) von der Bürgerliste zuletzt bereits mit einem einzigen Raumordnungs-Federstrich zunichte gemacht wurden. Deshalb sollte wenigstens das Grieß halbwegs erhalten bleiben. Aber leider scheint Falke so gestrickt, dass er jedes freie Flecklein getreu seiner Profession am liebsten zubetoniert. Andere Ansätze scheint er nicht zu kennen. Er ist wie ein Relikt aus ferner Vergangenheit, was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich seine Einflüsterer anschaut. Österreich ist Europameister im Flächen- verbrauch. Falke & Co wollen aber selbst das noch toppen und sollten alleine aus diesem Grund gestoppt werden.

 

Zum anderen ist es aber die Verkehrsproblematik, die eindeutig gegen Falkes Projekt spricht und auf die an dieser Stelle ein wenig näher eingegangen werden soll. Dazu ein Ausschnitt aus den Projektunterlagen der "Gletscherehe" Ötztal-Pitztal:

 

 

In diesen Unterlagen ist schwarz auf weiß beschrieben, dass die Schwachstelle der Ötzer Ortsdurchfahrt 10.000 Fahrzeuge/Tag "verträgt". Nachdem wir aber mit 15.000 KFZ/d bereits wesentlich drüber sind, staut es sich. Und genau aus diesem Grund muss das neue Einsatzzentrum möglichst nahe am Kreisverkehr gebaut werden! Weil man damit diese Engstelle am schnellsten durchqueren kann. Je weiter man davon entfernt ist, desto länger dauert es. Das würde bereits die Logik besagen, die aber offensichtlich von Falke & Co einmal mehr außer Acht gelassen wird.

 

Falke & die Bürgerliste schreiben damit die Probleme um das Ötzer Verkehrsthema konsequent fort. Wie grundlegend sie es bereits verschissen haben, zeigt der Umstand, dass uns bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt eine Flaniermeile versprochen wurde. Allerdings donnerten zu diesem Zeitpunkt bereits 11.000 KFZ/d (!) durch unsere Gemeinde. Wenn nun in den Projektunterlagen konstatiert wird, dass wir nur 10.000 (!) "vertragen", zeigt dies eindeutig, welch Totgeburt mit der Flaniermeile in die Wege geleitet wurde. Insofern dürfen wir uns wenig Hoffnung machen, dass Falke & die Bürgerliste jetzt den Zusammenhang zwischen Situierung des neuen Einsatzzentrums und dem Verkehrsaufkommen checken.

 

Totgeburt ist aber auch ein gutes Stichwort, wenn es auch um die Gebahrung um das derzeitige Feuerwehrhaus geht: Jedenfalls hätte eine Gemeindeführung mit Weitblick niemals die darin befindlichen Wohnungen aus der Hand gegeben! Man hätte sehen müssen, dass dies früher oder später unweigerlich Probleme mit sich bringen würde. Aber: Was will man aber auch von einem (Ex-)Bürgermeister Jochl "Die Flaniermeile" Grießer erwarten, der sich noch 1997 nicht dazu in der Lage sah, eine Fußballverbands-Bestätigung bis zum Jahr 2005 auszustellen? Dabei hätte dieses Schreiben einen erklecklichen finanziellen Zuschuss zum Neubau des Fußballplatzes bedeutet! Aber Grießer konnte sich deshalb nicht dazu entschließen, da dies ein "weit ins nächste Jahrtausend reichender Schritt" sei. Alleine diese kleine Geschichte sagt alles über den nach-wie-vor-Mastermind der Bürgerliste aus. Was will man also von so einem Zukunfts-gerichtetes erwarten? Was von Grießer-Nachfolger Falkner, der nach wie vor an den Lippen seines politischen Ziehvaters hängt?

 

Hätte man jedenfalls die Verfügungsgewalt über die Wohnungen im Feuerwehrhaus behalten, so hätte man das Steuer mit einem optimierten Neubau an selber Stelle noch einmal herumreißen können. Den Mietern hätte man Ersatzwohnungen am ehemaligen Tiwag-Areal anbieten können. So aber wird dort einmal mehr nur die Bürgerliste-Klientel bedient und darf sich in Form von "Mitarbeiterwohnungen" gütlich tun.

 

2.) Alternativstandort für neues Einsatzzentrum

 

Auch hier zunächst ein kleiner Rückblick: Heuer im Frühjahr erhielt der Autor dieser Zeilen im Beirat Zukunft "großzügig" 10 (!) Minuten Extra-Redezeit zugestanden. Während dieser meinte er unter anderem, es wäre sinnvoll, statt rund um den Lift beinahe jedes Jahr neue Parkflächen zu erschließen, ein Parkhaus zu errichten. Und auch sonst glaubte er, während dieser Zeit einige konstruktiver Vorschläge gebracht zu haben. Jedenfalls schrieb die Presse danach von "erstaunlichem Einfühlungsvermögen für den Tourismus". HJ Falkner hingegen präsentierte in gezählten vier Monaten keine einzige zukunftsweisen- de Idee. Das Einzige, was unserem man muss ihn ob seiner "kommunikativen" Art so bezeichnen Muller einfiel, war, seinen Verhau Feldring/Schafjoch schönzureden. Sonst kam nichts. Null. Njente. Nada. Dafür war es ihm nicht zu blöd, den Autor in seiner abschließenden Presseaussendung und dem Mail an die Ötzer Tourismusbetriebe zu verunglimpfen. Dieser hätte seinem Herzensprojekt "einen Bärendienst erwiesen". Ein Armutszeugnis für einen Bürgermeister, der Kritiker zwar zu einer "Kommuniktion" einlädt, diese anschließend kaum zu Wort kommen lässt und abschließend auch noch für ihre Ideen verteufelt. Unterste Schublade!

 

Trotzdem: Wenn man schon selbst keine vernünftigen eigenen Ideen hat, so sollte man wenigstens über andere nachdenken. Insofern noch einmal: Würde man am Liftpark- platz die Errichtung eines Parkhauses andenken, so könnte man dies baulich gut mit einem Einsatzzentrum verbinden. Die Entfernung zum Kreisverkehr wäre wesentlich geringer als vom Ortseingang her und grüne Wiese würde auch keine angebaggert.

 

Es wird auch noch einige andere, konstruktivere Zugänge zu einem neuen Einsatz-zentrum geben als den nächsten Unfug, den der Falke unbedingt produzieren möchte. Der Autor ruft dementsprechend alle dazu auf, alternative Ideen einzubringen und den nächsten Murks hintanzuhalten. Es reicht: Ötzerinnen und Ötzer, wehrt euch!

 

Bernhard Stecher, 06.01.2020


Aus einer Anfrage an dynamoetz: 1.) Warum soll das neue Einsatzzentrum nicht an den Dorfanfang; 2.) Alternative Standorte und Einbettung in das Gesamtgeschehen?
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Den Falke nicht den nächsten Blödsinn machen lassen!

Bitte holt den Falke herunter/stoppt ihn!

So manche(r) wird es bereits mitbekommen haben: Hinter den Kulissen unserer Feuerwehr gärt es. Mehr noch: Es ist Feuer am Dach! Die Gründe? Die mittlerweile sattsam bekannte Ignoranz und Drüberfahrmentalität der Ötzer Gemeindeführung.

 

In Ötz soll ein neues Feuerwehrhaus entstehen. Das ist eigentlich nichts Besonderes. Das alte ist in die Jahre gekommen und müsste adaptiert werden. Allerdings ist dies nicht möglich (wirklich?), da die Gemeinde vor Jahren die im Feuerwehrhaus befindlichen Wohnun- gen verschleudert hat. Damals hat es wieder einmal Geld für die maroden Bergbahnen gebraucht. Damit scheint der eigentlich ideale, alte Standort gestorben (wirklich?) und man begab sich auf die Suche nach einem neuen.

 

Alexander Wolf hat bereits vor vier Jahren an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in Zukunft schwierig für unsere Einsatzkräfte werden könnte. Dessen ungeachtet, brachte BM Falke ein neues Einsatzzentrum ausge-rechnet am Eingang des Dorfes ins Spiel: Vollkommen deplaziert! Man denke nur einmal daran, wie unsere Feuerwehrmänner im Falle eines Einsatzes an einem Anreisetag zu diesem gelangen, geschweige denn, wie sich die Feuerwehrautos dann ihren Weg durch die verstopften Straßen bahnen sollten.

 

Für Falkner zählen derartige Argumente freilich nichts. Er schmettert sie in seiner mittlerweile sattsam be- kannten Art der Eitel- und Selbstgefälligkeit ab. Beharrt einfach sturheil auf seiner Idee.

Ist dies bereits bedenklich genug, scheut Falkner nun aber nicht einmal mehr davor zurück, sachliche Argumente von führenden Feuerwehr-männern als "persönliche Befindlichkeiten" zu diffamieren (siehe Presseausschnitt links).

 

Falke hat damit end- gültig bewiesen (so wie bereits 2016 links be- fürchtet), dass er in seiner dritten Amtspe- riode total abgehoben hat. Grundsätzlich unfähig, sich in einen offenen und ehrlichen, demo- kratischen Findungsprozess einzulassen, fährt er in mittlerweile selbstherrlich über alles und jeden drüber.

 

Früher hackte er wenigstens nur auf die seiner Ansicht nach bösen Medien ein, bis hin zum ORF-Bashing im heurigen Gemeindeboten. Jetzt scheint er überhaupt keine Grenzen mehr zu kennen.

 

Aktuell sind es "Befindlichkeiten" von einigen "einzelnen Feuerwehrmännern", über die er sich lustig macht, wenn die sich ernsthaft um die Einsatzbereitschaft der Wehr ihre Gedanken machen. Das ist ein neuer Tiefpunkt! Das ist beschämend für unseren Ort!

 

Wir waren es mittlerweile gewohnt, dass der Dorfcapo auf Anfragen der Bevölkerung nicht reagiert und den Ötzerinnen und Ötzern bei Feiern mit dem Bier in der Hand den Allerwertesten zudreht. Nun aber über- schreitet er eindeutig auch andere Grenzen und das ist nicht mehr zu tolerieren: Schließlich geht es hier um die Sicherheit im Ort und nicht um irgendwelche per- sönlichen Falkner´schen Prestigeprojekte. Derselbe hat nämlich gesehen, dass in Längenfeld ein Einsatz-zentrum auf die grüne Wiese geknallt wurde, nun meint er, das sei auch in Ötz das Allheilmittel. Ganz ignorierend, dass wir aufgrund des Verkehrsproblems ganz andere Voraussetzungen vorfinden.

 

Wir von rufen daher unseren tapferen Feuerwehr- lern zu: Wehrt euch! Wir brauchen keinen weiteren Murks! Es gehört eine ordentliche Lösung für ein neues Einsatzzentrum her, da habt ihr vollkommen recht, und nicht wieder der nächste Verhau! Das können und wollen wir uns beim besten Willen nicht mehr leisten, siehe Investoren- und Liftdilemma. Dieser Dilettantismus muss endlich ein Ende haben, das ist insgesamt gesehen nur mehr ein Albtraum! 

 

(best, 03.01.2020)

Kommentar

Das Verkehrsthema jahrelang ignoriert, die Arztpraxis im neu- en Gemeindehaus verschissen, Investorenprojekte aktiv ange- lockt, Feldring/Schafjoch gegen die Wand gefahren, etc. pp. und jetzt das!

Obwohl die Versagensliste be- reits lang ist, zeichnet sich ein- fach kein Ende des Falke-Desas- ters ab, im Gegenteil: Jetzt soll auch noch ein neues Einsatz-zentrum auf Teufel-komm-raus durchgedrückt werden! Einfach an die ungünstigste Stelle des gesamten Ortes geknallt wer- den. Die Masche? Wie gehabt! Da setzt sich unser BM etwas in den Kopf und das wird dann sturheil anvisiert. Ohne Rück- sicht auf Verluste. Geschweige denn dem Willen der Bevölke- rung, hechelt er seiner erstbes- ten Idee hinterher. Das Ergeb- nis? Das ist in der eingangs erwähnten Aufzählung nachzu- lesen. Das Problem? Neben Steuergelder, die en masse in den Sand gesetzt werden, lassen natürlich auch die Ergebnisse sehr zu wünschen übrig. Das kann, ja, das darf es auf Dauer nicht sein!

Weil aber unser Falke bereits derart abgeboben scheint, bzw. überhaupt nicht in der Lage ist, über Dinge zu reflektieren, müssen ihn jene einfangen, welche die Möglichkeit dazu haben! SIE müssen den Sturz- flug des Falken stoppen vor weiteres Unheil angerichtet wird!

Werte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, es liegt in eurer Verantwortung, dass nicht der nächste Blödsinn fabriziert wird. Eure Aufgabe wird es sein, dem Spuk ein Ende zu machen. Eine Opposition, die das sonst machen könnte, ist leider nicht vorhanden.

Diese Karikatur des im vergan- genen Jahr verstorbenen Gustav "Ironimus" Peichl soll euch dabei unterstützen und zum Nachdenken anregen. Seid bitte nicht wie die Hühner auf diesem Bild, die den fremdbestimmten "Schattenmann" anhimmeln und ihm dauernd aus der Hand fressen. Ihr macht euch da- durch an den fatalen Fehlent-wicklungen in unserer Gemein- de mitschuldig!

 

Bernhard Stecher


"Kein Problem"-Spruch war der Aufreger des Jahres 2019

 

Würde man an dieser Stelle einen umfangreicheren Jahresrückblick machen, ein Spruch stünde ganz zuoberst. Dieser von BM Falkner:

 

 

"Wir haben noch kein Verkehrsproblem. So viel möchte ich fezthalten!"

 

(Bgm. Hansjörg Falkner von der Bürgerliste im ORF, Thema, 11.03.2019)

 

 

 

Derselbe, nur wenig später:

 

"Wir nehmen aber viel Geld in die Hand um das Problem zu lösen!"

 

 

***

 

Die Reaktionen darauf in den sozialen Medien:

 

(Soziale Medien, März 2019)

 

 

Derselbe Falkner, vier Monate später:

 

 

"Dass wir in Oetz viel Verkehr haben,

nicht nur samstags,

das wissen wir."

 

(Bezirksblätter, 03.07.2019)

 

 

HJ Falkner steht mit seinen wankelmütigen Aussagen – einmal so, einmal so – aber beileibe nicht alleine da. Es gibt durchaus auch andere.

 

 

***

 

 

TVB-Ortsobmann und GR Roland "Hase" Haslwanter:

 

"Beim Verkehr muss man jetzt wirklich einmal etwas tun."

 

(Aussage vom 13.06.2019. Haslwanter war von 2010 bis 2016 Obmann des Verkehrsausschusses der Gemeinde Ötz.)

 

 

Hotelier Roland Haslwanter:

 

"Ich bin froh, dass der Habicher Hof nicht an der Straße steht und jetzt dreifachverglaste Fenster hat. So hört man nichts mehr."

 

 

 ***

 

(LÖ, 27.12.2019)


"Das Oetzthal, unstreitig das schönste aller Thäler Tirols"

"Das Ötztal, unstrittig das schönste aller Täler Tirols ..."

 

Herbert Pienz stellt allen dynamoetz-Leserinnen und Lesern alte Stiche zur Verfügung. Der Habicher steuert auch jeweils heiter-kritische Bezüge bei. Damit das vorweihnachtliche Licht und die Liebe ins Herz einzieht, sagt er. 

 

 

So, wie das Christkind in seiner mittlerweile modernen Fülle durch die Lande kreist, ist auf diesem Bild ein Paar in seiner Kutsche unterwegs. Das Drumherum kümmert die beiden wenig.

 

– Kümmert sie wenig? Sind wir auch mit dieser Feststellung bereits wieder bei der Ötzer Gemeindepolitik angelangt? Oder ist es eine Allegorie auf die Hintertaler Bosse, die, wenn wir in Ötz einmal zwei Stunden Ruhe vor dem Verkehr haben, mit ihren Oldtimern wieder alles zudröhnen?

 

Lassen wir über die kommenden Feiertage derartige Gedanken, auch wenn sie voll und ganz gerechtfertigt sind, nicht zu sehr in den Vordergrund kommen. Besinnen wir uns ein paar Tage auf Anderes. Danach allerdings, sollten wir auch wieder über Derartiges nachdenken. Weil es wichtig ist. Wichtiger denn je.

 

Ein paar besinnliche Stunden und danach ein gutes Jahr 2020, das Entscheidendes für uns bereit halten wird, wünscht euch Herbert Pienz.

 

(23.12.2019)

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Ist es ein verkleideter Mensch, der nur deshalb den Hund pflanzt, weil er angebunden ist? Ein aufgeblasener Pudel, der seinen sonst überlegenen Artgenossen tracktiert? Oder gar ein Löwe, der seine Stärke ausspielt? Aber der würde eigentlich gar keinen Stock brauchen ... Egal! Ist der Nachfahre des Wolfes erst einmal losgelassen, kann sich der Spieß schnell umdrehen. Vor allem, weil der jetzt noch angeleinte Hund auch so schon überhaupt keine Angst zeigt. 

 

Bei der ersten Mobilitätssitzung haben uns unsere Macher mit dem Sprechverbot an die kurze Leine genommen. Nichts anderes war´s. Auch wenn das im Gemeindeboten jetzt natürlich wieder schöngeschrieben wird. Doch Vorsicht! ...

 

(21.12.2019)

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Verantwortungsvolle Politik würde heißen, auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren! Neue Schigebiete wie in den 1960-er Jahren erschließen zu wollen oder Verkehrsleitsysteme von wirklichen touristischen Hochburgen abzukupfern, ein seit Jahren evidentes Verkehrsproblem zu leugnen, Gemeindezeitungen zumindest auch teilweise für Bewohner des Ruhrpotts zu gestalten, etc pp, das ist, wie in Tracht ein auf einem Schneckenhaus vorbeiziehendes Almhüttl zu bewundern.

 

(19.12.2019)

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Warum fällt mir, wenn ich obiges Bild betrachte, eigentlich immer unsere derzeitige Gemeindeführung ein? Das ist echt eigenartig. Aber es wird aber wohl seinen Grund haben.

 

(17.12.2019)

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Seit der Grund und Boden unserer Heimat vermehrt dem Spekulanten überlassen wird und sich betuchte Ausländer unter tatkräftiger Unterstützung unserer Politiker ungeniert bei uns einkaufen, seit, damit verbunden, eigene Wohnungen und Häuser für junge Einheimische immer unerschwinglicher werden, muss der Begriff Finanzhai neu überdacht werden. Viel besser wäre etwas in Verbindung mit einem grässlichen Monster. Ob uns in Ötz derartige Entwicklungen guttun? Zugeschlagen hat das Turbokapitalismus-Monster mit seiner schelmisch grinsenden Fratze jedenfalls bereits.

 

(15.12.2019)

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Das Unglück hat wollen(e) Socken an

und wenn es kommt, so hört man`s nit

 

 

Auf ganz leisen Sohlen schleicht auf diesem Bild das Unheil heran. Pirscht sich lautlos an, um dann, nahe genug, gehörig die Idylle zu stören.

 

Betrachtet man diese Abbildung, so fallen einem aus Ötzer Sicht unweigerlich die Hinterötztaler ein: Was die derzeit doch alles so von sich geben! Da ist der Wolf, der Kreide gefressen hat, geradezu ein Waisenknabe. Anhören tut sich das alleine anhand von zwei Beispielen so:

 

"Also, das bisschen Verkehr mehr durch die Gletscherehe, das merkt ihr im Vordertal gar nicht. Das geht im , natürlichen´ Zuwachs unter."

(© Jack Falkner)

 

"Wir sind seit Jahren dran, für eine spürbare Verkehrsentlastung zu sorgen."

(© Lukas Scheiber, der zeitgleich einen Prospekt für das neue Obergurgler Ganzjahres-Kongresszentrum verschickt und Samstags-Schikarten-Schleuderpreise anpreist)

 

Man merkt, sie sind auch auf wollenen Socken unterwegs: unsere Macher aus dem Hintertal. Wollen uns einreden, es sei alles kein Problem. Zumindest das, was sie tun. Dass andere darunter leiden, das kommt ihnen nicht in den Sinn. Aber wir können noch zusammenzählen! Wir wissen: Dort 3 %, da 2 dann hier ein neues Hotel und dort und hier und dort. Dazu das übliche Bevölkerungswachstum. Eigentlich ist das Verkehrs-Unheil mit Riesenschritten unterwegs. Das merkt jeder, der sich auch nur ein wenig damit auseinandersetzt. Was aber tut unsere Gemeindeführung? Die glaubt denen, die einfach etwas daherplauschen. Der genügt dies. Sie nickt mit den Kopf und merkt überhaupt nicht, wie das für uns fatale Ende naht. Traurig, aber wahr. Besonders, weil wir dann die Suppe auszulöffeln haben werden, wenn sich andere bereits aus der Verantwortung verabschiedet haben.

 

(13.12.2019)

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So machte früher die Kirche den Menschen Angst. Wenn wir nicht artig sein würden,  hieß es, ginge es in Begleitung von finsteren Gestalten direkt in die Hölle. Feuerspeiende Drachen beobachten dabei die Szenerie und im Hintergrund wird ein Mensch bereits bei lebendigem Leib gegrillt. Heute argumentiert der Klerus anders. Dafür sind andere an seine Stelle getreten. Jetzt stimmt die Wirtschaft den Abgesang an: Stillstand sei Rückschtritt, heißt es. Und andere würden uns überholen. Schrecklich! Praktisch ein Weltuntergang! Andererseits wird Naturzerstörung jetzt sogar nachhaltig genannt und man müsse unbedingt das größte Gletscherschigebiet haben! So sagen sie. Denn das größte Bikegebiet Europas reicht noch nicht. Das sind jetzt also die neuen Götzen, die wir anbeten und denen wir auf dem Altar des Fortschritts alles opfern. Ganz vergessend, dass es auch dabei in einer aufgeklärten Gesellschaft längst ein Umdenken brauchen würde. Die Zeit wird aber kommen, in der unsere heute so groß gefeierten Macher die Beelzebuben sein werden. Über obiges Bild können wir auch nur mehr lachen, oder?

 

(11.12.2019)

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Blick vom Sennplatzl. Der Stadl links steht zwar mittlerweile nicht mehr, ansonsten scheint es noch einer der wenigen original erhaltenen Plätze in Ötz zu sein. Andernorts türmen sich nun die Burgen jener (ausländischen) Investoren, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld.

 

 

Hier war die Welt scheinbar noch in Ordnung. Auch wenn das Leben damals wohl härter war als heute. Auch standen die ganz schlechten Zeiten erst bevor. Allerdings stehen wir auch heute wieder vor großen Herausforderungen. Man denke nur an den Verkehr oder das Klimaproblem. Wird unser Gemeinderat auf die neuen Bedrohungen reagieren und als ein erstes kleines Zeichen wenigstens den Klimanotstand ausrufen?

 

 

Der Dirchlsteinhof in Habichen. Dem stelle man einfach nur einmal unsere neue Weihnachtsbeleuchtung gegenüber. Diesen Stern, der aus einem kalten Füllhorn gezaubert wurde. Bezeichnend für die neue Zeit in Ötz, die alles Alte scheinbar achtlos über Bord wirft.

 

(09.12.2019)


40 Jahre im Dienst des Gemeinwohls

Bernhard Fischer war und ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Solche Menschen sind in einer Gemeinde ungemein wichtig.
Bernhard Fischer war und ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Solche Menschen sind in einer Gemeinde ungemein wichtig.

 

Mit 15 kam er zur Feuerwehr und heute, mit 67, ist er immer noch dabei. Mittlerweile "nur" mehr als einfacher Feuerwehrmann, so, wie er dereinst seine Aufgabe bei der Ötzerauer Feuerwehr in Angriff genommen hat. 

Dazwischen war Bernhard Fischer 35 Jahre lang Kommandant. Trug jene Verantwortung, um die sich andere drückten. Hielt dann den Kopf hin, wenn es eng wurde. Rechnet man die drei Jahre dazu, in denen er seinen Onkel vertreten hat, so sind es sogar 38 Jahre. Während dieser Zeit wurde alleine das Feuerwehrhaus dreimal umgebaut. Die Gemeinde Ötz hat Bernhard Fischer keine Ehrung zukommen lassen. Hat ihn einfach vergessen. (best, 06.12.2019)

Kommentar

Schamets enk!

Bernhard Fischer hat vier Jahrzehnte lang der Ötzer Gemeinde und ihren Be- wohnern vorbildlich gedient. Anders als andere, die sich unbedingt selbst ein Denkmal setzen mussten, hat der ehemalige Feuerwehr-kommandant seinen Dienst an der Gemeinschaft auch frei- willig verrichtet. Ohne nur einen einzigen Cent einzu-streifen, wohlgemerkt!

 

Da wäre es wohl das Mindeste, wenn man so einen Mann auch einmal ehren würde. Möchte man jedenfalls mei- nen. Aber, denkste! Weder hat Fischer von der Gemeinde eine Auszeichnung erhalten, noch war diese offensichtlich in der Lage, ihn, wie dies bei vielen anderen Persönlichkeiten der Fall ist, für eine Verdienstme-daille des Landes Tirol vorzu-schlagen.

 

Das ist aber einmal mehr nur sinnbildlich für das Chaos und die Ignoranz in unserer Gemeinde. Und genau genommen muss man es sogar schärfer formulieren: Das ist unterste Schublade und spottet jeder Beschrei- bung! Daher: Schamets enk, die ihr in unserer Gemein-destube sitzt und eigentlich einmal für die Bürger dasein wolltet!

Bernhard Stecher



Wenn Widerstand zur Bürgerpflicht wird

(alwo, 05.01.2020)


Weihnachtsbaum, gesehen auf dem Weg zum Seejöchl

(LÖ, 04.01.2020)


Auflösung des dynamoetz-Neujahrsrätsels: Es ist ...

... ein Seepferdchen (Dollarzeichen) auf dem Weg zum "Acherkogel" (siehe Eintrag vom 26.12.2019).

 

(LÖ, 02.01.2020)


Vermisst seit den letzten Gemeinderatswahlen

Seit der Werbung für die letzten Gemeinde-ratswahlen im Jahr 2016 ist dieser junge Herr links im Bild ab- gängig. Das ist sehr schade, denn laut An- kündigung hätte er sich liebend gerne um die "Kommunikation" und den "Verkehr" ge- kümmert. Diese "Ver- antwortung" hätte er "mit Verstand, Weitblick und der Einbindung der Oetzerinnen und Oet- zer" bewerkstelligt. 

(LÖ, 01.01.2020)


Worüber man auch einmal nachdenken könnte

Klar, die einen kennen immer nur ein Mehr & Mehr. Bei denen wird es noch eine Zeitlang brauchen, bis sie kapieren werden, dass dieser Zugang eine Sackgasse ist. Dabei gibt es Beispiele zur Genüge, welche verdeut-lichen, dass es manchmal besser ist, etwas nicht zu bauen.

 

Man stelle sich nur einmal vor, heute würde durch das Gurgltal die Autobahn Ulm-Mailand führen. Wäre das ein Fortschritt?

 

(best, 30.12.2019)


Auch bei dieser Mitfahrbank fehlt das Schild

Wie schon in Habichen, so fehlt auch bei der Mitfahrbank beim Werk- stattl mittlerweile das Schild. Bezeichnend für die Ziellosigkeit, die derzeit in unserer Gemeinde herrscht? (LÖ, 29.12.2019)


Das dynamoetz-Neujahrs-rätsel: Was ist das?

(26.12.2019)


"Gletscherehe" und Ötzer Verkehr im Fernsehen

Weitere Berichte außer ZDF (oben klicken):

  • ORF konkret: 7. bis 13. Jänner 2020, 18.30 Uhr,
    ORF 2
  • ORF Report: Dienstag, 7. Jänner 2020, 21.05 Uhr, ORF 2

(23.12.2019)


"Hochöetz" könnte auch etwas tun. – Könnte!

Weil man bei uns lieber die ebenso sinnlose wie sündteure Marketing-Strategie "Hochöetz" fährt, anstatt ernsthaft über Zukunftsgerichtetes nachzudenken, war unter anderem auch die Anregung vor einem Dreivierteljahr im "Beirat Zukunft", man könne doch statt einer Silverster- knallerei eine umweltfreundlichere Lasershow machen, für die Fisch´. Natürlich gibt es heuer in "Hochöetz" wieder ein Feuerwerk! (Hier nachzu-lesen.) Daran wird auch dieser Leserbrief nichts ändern:

Es wird erst zu einer Änderung kommen, wenn dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Bergbahnen, BM Falkner, bestimmte Herren eine Änderung nahe- legen werden. Sonst, oder von alleine, geht da gar nichts. Andernorts, auch abseits der Landeshaupt-stadt, ist man natürlich schon wieder einmal viel weiter:

Dass die Ötzer Bergbahnen ganz generell in Rich- tung Nachhaltigkeit und Klimaschutz umschwenken werden, ist bei der derzeitigen Führung leider zur Zeit ebenfalls nicht vorstellbar.

 

(LÖ, 22.12.2019)


Palmkatzln unterm Acher- kogl am 20. Dezember ´19


Immer hinten nach – und dazu auch noch arschlig

Vermutlich, weil unsere Macher und deren Einflüsterer niemals eigene Ideen haben, machen sie immer nur das nach, was anderswo längst gemacht wurde. Blöderweise halt auch, wenn es gar nicht mehr benötigt wird. Wie etwa das groß- spurige Verkehrsleitsystem, das nicht nur schiach isch, sondern auch bei jeder Gelegenheit bricht:

Dazu gibt man sich   abgesehen von den alt- bekannten Einflüsterern   auch noch beratungs- resistent! Denn, wenn in Längenfeld bereits vor zehn Jahren die "Seepferdchenbeleuchtung" floppte (hier nachzulesen), heißt dies für unsere Macher noch lange nicht, dass man es in Ötz nicht auch noch einmal versuchen könnte. Wie gesagt: Immer hinten nach und dazu auch noch arschlig!

(LÖ, 19.12.2019)


Wieso checken sie es eigentlich überall um uns herum?

 

Man wundert sich. Man fragt sich. Man denkt sich, das kann doch gar nicht wahr sein. Man sucht nach Ursachen. Glaubt es nicht, dass sogar die Gemeinde Sautens klüger handelt als die unsere:

 

 

Ganz zu schweigen von Sölden ...

 

 

In Ötz durfte das größte Investorenmodell des Landes entstehen, das All Suite Resort des Peter Grüner, das seinem Vulgonamen als Schloss Dunklstein seit Monaten alle Ehre macht. Gefördert, ja geradezu herbeigebettelt, von BM HJ Falkner & Co ("Die neuen Betten brauchen wir für das neue Schigebiet Feldring/Schafjoch!") Auch Herr Karlinger durfte mit seiner "A Casa Vermietungs GmbH" in Ötz bereits fleißig "investieren". Weitere Vorhaben geplant.

 

Wenn man es nicht genau wüsste, dann müsste man meinen, man sei in einem schlechten Film. Abgesehen davon wünscht man sich eine Gemeindeführung mit Rückgrat, und nicht eine, die stets auf die gleichen Einflüsterer hört. Beispiele dafür gäbe es ebenfalls: