Gedanken zur 1. Sitzung im Rahmen der Mobilität

Beim 1. Bürgerabend konnten Tischdecken beschrieben werden. Das, was draufgeschrieben wurde, sollte nun zeitnah allen zugänglich gemacht werden.
Beim 1. Bürgerabend konnten Tischdecken beschrieben werden. Das, was draufgeschrieben wurde, sollte nun zeitnah allen zugänglich gemacht werden.

 

Ein Kommentar von Alexander Wolf

 

Gegen Ende seiner dritten Amtsperiode entdeckt BM Falkner plötzlich seine Bürgernähe. Während jahrzehntelang von Gemeindeseite aus nicht mit den Ötzerinnen und Ötzern kommuniziert wurde, etwa mittels der per Gesetz vorgeschriebenen Bürgerversammlungen, gab es heuer gleich zwei Bürgerbeteiligungsverfahren. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Hoffentlich ist es wirklich der Wunsch, endlich auch in Ötz moderne Strukturen einziehen zu lassen und nicht nur ein Vorwand, um etwa Liftprojekten einen günstigeren Wind zu verleihen.

 

Das erste Bürgerbeteiligungsverfahren betraf jedenfalls tatsächlich den möglichen Schigebietszusammenschluss über die Feldringer Böden. Dass dieser in den Sand gesetzt wurde, ist eine negative Begleiterscheinung. Grund dafür war eine zu überzogene Erwartungshaltung, der die Initiatoren in keinster Weise gerecht werden konnten. Allerdings war es zumindest den Versuch wert und nun ist man halt um die Erkenntnis reicher, dass es nicht genügt, sich berieseln zu lassen sowie hochtrabende und damit unerreichbare Ziele auszugeben.

 

Nun startete das zweite Bürgerforum. Und auch dieses begann nach dem Geschmack vieler erneut mit einer Hinhaltetaktik. Da wurden wie in einem Jungscharlager Stifte aufgelegt und jede(r) durfte einige Sachen aufschreiben. Wir von LÖ sehen darin zwar keinen optimalen Start, allerdings auch keinen großen Beinbruch. Sollten nämlich die Anliegen der Ötzerinnen und Ötzer jetzt nicht in dunklen Kanälen verschwinden, so wird sich der Wunsch nach einer Veränderung der Ist-Situation nur noch mehr manifestieren. Dementsprechend regen wir im Sinne eines offenen Prozesses an, zeitnah alle Fotos der beschriebenen Tischdecken zu veröffentlichen. Dies sollte technisch ein Leichtes sein.

 

Allerdings werden die Initiatoren und Moderatoren beim nächsten Mal wirklich gefordert sein, die Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen (siehe Notiz rechte Randspalte vom 19.10.2019). Es wird in gemeinsamer Abstimmung wichtig sein, festzulegen, über welche Punkte man reden will, Meilensteine des Prozesses zu definieren und sich selbst Regeln zu geben. Weiter nur abschließende Worte bei einer abschließenden Zusammenfassung sprechen zu können, oder jetzt gleich zu diskutieren, ob ein Radlständer hier oder dort aufgestellt sein sollte, wird auf Dauer viel zu wenig sein bzw. am Kern der Sache vorbei gehen. Womit wir bei der Moderatorin angelangt sind, die offensichtlich Probleme mit dem Verständnis des Begriffes Evaluierung hatte. Wir hoffen, das war kein schlechtes Omen.

 

Sehr interessant waren die Ausführungen des Referenten Helmut Köll, der die Daten des Landes so interpretierte, wie wir dies seit Jahren ebenfalls tun. Hier gibt es kein Wenn und Aber, sondern die reinen Fakten, die eine mehr als deutliche Sprache sprechen. Bemerkenswert waren Kölls Aussagen, wonach man sich im Ötztal bei der Benützung der Öffis bereits im Spitzenfeld aller Planungsverbände befindet. Auch sei die Mitfahr-Moral bereits relativ hoch und der Anteil der Gäste gering, die selbst mit dem Auto zum Tagesschifahren unterwegs sind. Dass man sich beim "extrem hohen Durchgangsverkehr in Ötz" etwas überlegen müsse, deckte sich auch mit unseren Einschätzungen, kurzum: Der gute Mann, weiß wovon er spricht. Dementsprechend schüttelte Hr. Köll auch nur ungläubig den Kopf, als er im Anschluss an die Veranstaltung mit der Aussage konfrontiert wurde, die Macher der Mobilitätsstudie wollten bis 2030 den Verkehr im Ötztal um 30 % reduzieren. Kölls Ausführungen untermauern, dass bei den Einheimischen wohl nicht die großen Einsparungspotentiale zu erzielen sind. Wenn hier ein paar Prozent herausgequetscht werden können, dann ist alles beisammen   und die hemmen im besten Fall für wenige Jahre den automatischen Zuwachs, der laut Aussagen des Landes bis 2030 bei +30 % liegen würde.

 

Womit wir bei jenem Mann angelangt sind, aus dessen Mund die unrealistischen 30 % ursprünglich gekommen sind: bei Andreas Knapp. Ihn wird unser Bürgermeister noch hundert Mal als "Verkehrsexperten" bezeichnen können, der ehemalige Mitarbeiter des VVT, zuständig für das Erstellen von Fahrplänen, wird dies aber auch zumindest einmal durch einen fundierten Auftritt beweisen müssen. Zwar verstieg er sich diesmal nicht wieder zu dem 30 %-Sager, und er versuchte auch nicht erneut die Einheimischen als Sündenböcke des Verkehrsproblems darzustellen, allein die alte Leier von E-Mobilität, Carsharing, versperrbare Radboxen usw. ließen erneut den Verdacht einer kompletten Themenverfehlung aufkommen. Zumal seine Patentrezepte nach wie vor aus einem Konzept irgendeiner Großstadt stammen und auch nicht durch das Auffetten mit ein paar Sprichwörtern an Glanz gewinnen.

 

Die nächste Sitzungsrunde wird also bereits weisen, in welche Richtung es weiter gehen wird. Wir werden die Sache im Sinne der leidgeplagten Ötzerinnen und Ötzer mit regem Interesse verfolgen. Drüberfahren war jedenfalls früher.

 

Alexander Wolf

Verkehrsreferent LÖ

(19.10.2019)


Wir freuen uns über die Läuterung unseres BM

 

Aus der Wahlwerbung von Bürgermeister HJ Falkner (Bürgerliste) im Jahr 2016.

 

***

 

"Wir haben noch kein Verkehrsproblem. So viel möchte ich fezthalten!"

 

(BM HJ Falkner im ORF, Thema, 11.03.2019)



***

"Wir müssen alles andenken, bis hin zu einer Umfahrung!"

 

(BM HJ Falkner bei der 1. Bürgerversammlung zur Mobilitätsstrategie, 17.10.2019)

 


***

 

Die Richtung, sie stimmt.

 

(, 17.10.2019)


Gedanken zum Ablauf, vor es am Donnerstag los geht

Ein Kommentar von Alexander Wolf

 

Sagen wir einmal so: Es tut sich was! Das war ja nicht immer so. Gerade beim Thema Verkehr. Wurde doch das Problem doch jahrelang überhaupt ignoriert und ist es gerade einmal ein halbes Jahr her, da es noch ganz offiziell geheißen hat, wir hätten in Ötz überhaupt kein Verkehrsproblem.

 

So sehr der Sinneswandel zu einem Problemeingeständnis als positiv zu erachten ist, genauso lohnt sich auch ein genaueres Hinschauen. Denn so einen Flopp wie beim "Beirat Zukunft" sollte man sich beim Verkehrsdialog nicht noch einmal leisten. Darüber sind sich alle Beteiligten wohl einig, denn dafür ist uns allen wirklich jene Zeit zu schade, die man investiert. Insofern gilt es genau auf jene Grundlagen zu achten, die einen ehrlichen Dialog ermöglichen. Wir von LÖ freuen uns daher zunächst einmal über die neuen Aussagen, welche die Verantwortlichen des TVB und der Gemeinde via Pressekonferenz von sich gegeben haben. Ist doch plötzlich davon die Rede, dass es egal sei, von welcher Seite der Verkehr gemacht würde. Auch das hat vor wenigen Monaten noch anders geklungen, nämlich als der schwarze Peter den Einheimischen zugeschoben hätte werden sollen. Das sind jetzt also schon einmal andere Grundlagen, von denen man ausgehen kann. Wir bauen also darauf, dass diesmal wirklich "ergebnisoffen" geredet werden soll, auch wenn dies vor dem Beginn des "Beirates Zukunft" ebenfalls so versprochen worden war. Wir glauben zunächst also wieder einmal an das Gute.

 

Eines stößt uns allerdings schon wieder ein wenig sauer auf, und zwar, wenn BM Falkner davon spricht, Wirtschaftstreibende und Touristiker in Arbeitskreise einbinden zu wollen. Nur zur Erinnerung: Wir hatten bereits einen Verkehrsreferenten, welcher genau aus diesem Segment stammte! Ein ehrlich geführter Dialog wird aber nicht umhin kommen, den angedachten Gesprächskreis um ein wichtiges Segment zu erweitern: Und zwar um das der Bevölkerung! Diese hat genauso ihr Recht, ihren Standpunkt einzubringen.

 

Wirtschaft und Tourismus, ja, aber auch jede Ötzerin und Ötzer ist genauso wichtig. Das wollen wir, vor es losgeht, gleich einmal nicht vergessen! Man wird wohl hoffentlich nicht darauf vertrauen, dass die Einheimischen alles ausbaden und ihren Beitrag zu einer Verbesserung der Misere leisten, dies allerdings nur, damit andere so wie bisher weitermachen können. Insofern stehen auch unsere Macher auf dem Prüfstand und wir fragen ganz offen: Werte Verantwortliche des TVB Ötztal: Ihr habt bei der Pressekonferenenz moniert, dass die Einheimischen die Öffis zu wenig annehmen wie schaut es aus, wer von euch ist eigentlich mit selbigen zu der Veranstaltung in Ötz angereist? Und: "Dürfen" die Ötzerinnen und Ötzer nur einmal mitreden und dann wird in Wirtschafts- und Tourismuskreisen wieder einmal alles Weitere in bewährter Manier ausgeschnapst? Oder wird diesmal wirklich ein anderer Weg beschritten?

 

Für Spannung ist jedenfalls gesorgt ...

 

Alexander Wolf

Verkehrsrefernt LÖ

(14.10.2019)


Die gute Nachricht 11: Unser Gemeindebote hat "Homepage"

 

Unsere Gemeindezeitung ist die wahrscheinlich teuerste und am seltensten erscheinendende des gesamten Bezirkes. Vor diesem Hintergrund ist vor einigen Jahren an dieser Stelle aufgezeigt worden, dass auf der Homepage www.gemeindebote.at lediglich Werbung für das Haus eines Ötzer Privatzimmervermieters zu sehen gewesen war. Dies war umso bedenklicher, da der großteils aus Steuermitteln finanzierte Gemeindebote auch an (Stamm-)Gäste verschickt- und im Inneren einer jeden Ausgabe fleißig Werbung für besagte Homepage gemacht wurde. Zudem war der Privatzimmervermieter gleichzeitig Mitglied des Gemeindeboten-Redaktionsteams. Somit stellte die besagte Homepage damals nichts anderes als Schleichwerbung für ein paar zusätzliche Übernachtungen dar.

 

Dieser Missstand wurde vor Längerem behoben. Aktuell schaut die elektronische Visitenkarte des Gemeindeboten, die seit Anbeginn aus einer Weiterleitung besteht, schon viel eher nach einer Zeitung aus: 

 

 

Der Gemeindebote hat also jetzt wirklich eine eigene "Homepage". Zwar durchaus noch ein wenig verbesserungswürdig, weil nur aus einem verrutschten Scan der Titelseite oder aus einem Foto bestehend, aber immerhin. Es war nämlich schon einmal wesentlich letzer und damit handelt es sich bei diesem Beitrag grundsätzlich auch um eine gute Nachricht.

 

Wirklich cool wäre jetzt aber, wenn man, wie in anderen Gemeinden auch, eine Zeitschrift zum virtuellen Durchblättern einrichten könnte. Das wäre nicht allzu aufwändig und sieht andernorts beispielsweise so aus. Bei uns wirkt das Ganze derzeit noch ein wenig lustlos.

 

(best, 08.09.2019)


Fragen an den Bürgermeister in Sachen All Suite-Resort

Nach wie vor sorgt das heuer eröffnete All Suite-Resort, das größte Investorenprojekt des ganzen Landes, für Stoff. Sei es abgedruckt in den diversen Medien oder innerorts als Gesprächsthema. Martin Neururer hat unserem Bürgermeister diese freundliche Anfrage mit der Bitte um Beantwortung geschickt: 

 

Zur besseren Lesbarkeit als Fließtext:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Falkner, werter Hansjörg,

 

bei uns von Lebenswertes Ötz tauchen immer wieder Fragen zum umstrittenen und viel in den Medien vertretenen All-Suite Resort Ötztal auf. Zusätzlich erhalten wir immer wieder Hinweise und Nachfragen aus der Bevölkerung zu jenem Investorenprojekt, das Ötz in die Schlagzeilen gebracht hat. Wir glauben, dass es gut wäre, Aufklärungsarbeit zu betreiben, offene Fragen zu beantworten und zwar, damit wieder Ruhe in unser Dorf einkehrt. Anbei daher eine Zusammenfassung der zurzeit wichtigsten Themenkreise, mit der Bitte, um Beantwortung oder um eine Nachricht, falls einzelne Fragen aus Datenschutzgründen nicht beantwortet werden können. Wir werden die Antworten veröffentlichen und können damit dazu beitragen, die Unsicherheit in der Bevölkerung zu reduzieren. Als Datum der Veröffentlichung haben wir uns den Montag, den 23. September 2019 vorgenommen. Vielen Dank bereits im Voraus für die Zeit und die Mühen, die du dir für uns Ötzerinnen und Ötzer nimmst!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Neururer

 

Das All Suite-Resort vulgo "Dunklstein", hier im Bild das "Badehaus", sprengt nach Ansicht vieler das Ötzer Ortsbild. Auch viele (rechtliche) Fragen sind derzeit noch offen.
Das All Suite-Resort vulgo "Dunklstein", hier im Bild das "Badehaus", sprengt nach Ansicht vieler das Ötzer Ortsbild. Auch viele (rechtliche) Fragen sind derzeit noch offen.

 

1.) Im neuesten Artikel (13.09.2019) der Tiroler Tageszeitung (TT) wirst du wie folgt zitiert: "Für die Gemeinde ist ohnehin nur der Raumordnungsvertrag relevant". Man fragt sich, wozu es dann das ganze „Theater“ um den Betreibervertrag braucht? In einem vorhergehenden TT-Artikel (16.08.2019) wurde angemerkt, dass nicht der Raumordnungsvertrag zwischen Hr. Grüner und der Gemeinde von Bedeutung ist, sondern das übergeordnete Tiroler Raumordnungsgesetz. Mit anderen Worten: Im Vertrag zwischen Hr. Grüner und der Gemeinde könnte drinnen stehen, was will, Auswirkungen hätte dies keine. So sehen es jedenfalls die Juristen im Land. Bist du da anderer Meinung und wenn ja, aus welchem Grund?

 

2.) Zurzeit wird darüber gerätselt, wer die Zuständigkeit für die Kontrolle von Freizeitwohnsitzen inne habe bzw. ob jene Investoren, welche Wohnungen gekauft haben, diese selbst nützen dürfen, weil dies eine Umgehung der derzeitigen Freizeitwohnsitzregelung darstellen könnte. Für Außenstehende schaut es so aus, als ob einfach die Verantwortung zwischen Land, Bezirkshauptmannschaft und Gemeinde hin und her geschoben würde und sich keiner wirklich verantwortlich fühlt. Deshalb äußert sich wohl auch keiner konkret. Wie schaut es also aus deiner Sicht aus und welche Möglichkeiten der Handhabe gibt es im All-Suite Resort überhaupt zur Überprüfung jener Belange, welche die Gemeinde betreffen?

 

3.) Der Gemeinderat von Ötz hatte im Herbst 2018 in Bezug auf die Betreiberverträge für die Investoren des All-Suite Resorts lediglich Einsicht in einen "Vertragsentwurf". Ist es also richtig, dass es sich zu dieser Zeit nicht um die finale Version des Vertrages gehandelt hat? Also nur eine Version angeschaut wurde, die auflistete, wie alles vielleicht vereinbart werden könnte - oder auch nicht? Ist es richtig, dass der neue Betreibervertrag erst jetzt nach Eröffnung der Hotelanlage der Gemeinde übermittelt wurde? Und falls dies tatsächlich so war, sind die beiden Verträge wenigstens inhaltlich wortgleich?

 

4.) Laut dem Artikel in der TT (16.08.2019) wird von dir der aktuelle Betreibervertrag mit dem Hinweis kommentiert, dass dieser "nicht relevant ist" sondern nur der Raumordnungsvertrag. Viele fragen sich, wozu es dann überhaupt eine "juristische Überprüfung des Vertragsinhaltes" vom Betreibervertrag braucht? Ist das eigentlich nicht ein Widerspruch? Kann es daher sein, dass nur auf Zeit gespielt wurde, weil man bereits im Vorhinein wusste, dass das Land bei einem privatrechtlich geschlossenen Vertrag kein Interesse hat?

 

5.) Der Raumordnungsvertrag, den die Gemeinde mit der Errichtergesellschaft des All-Suite Resorts abgeschlossen hat, regelt anscheinend, dass die "Wohnungseigentümer den Bestimmungen dieses Vertrages unterliegen". So wurdest du jedenfalls im selben Artikel (TT, 16.08.2019) zitiert. Was passiert nun, wenn die Errichtergesellschaft nach Erfüllung ihres Zweckes aufgelöst wird? Somit hätte die Gemeinde nämlich keinen rechtsgültigen Ansprechpartner mehr, weil die ursprünglichen Abmachungen vielleicht nicht bindend auf die Nachfolgegesellschaften übertragen wurden, so wie dies auch der Fall war, mit dem Verbot der Errichtung von Freizeitwohnsitzen. Oder hat man da präventiv gegengesteuert und dementsprechende Vorkehrungen getroffen?

 

6.) Aus der Bevölkerung gibt es viele negative Stimmen zum Appartementhotel-Investoren-Projekt. Unter anderem kritisiert wird die "Ausnahmeregelung" für die Bauhöhen. Fragen: Würde die Gemeinde dies aus der heutigen Sichtweise noch einmal bedingungslos befürworten? Stimmt es, dass die Gemeinderäte zur Abstimmung lediglich eine (geschönte) 3D-Visualisierung in die Hände gedruckt bekamen und nur grobe Informationen über das Projekt? Darüber hinaus: Stimmt es, dass der Ausgangspunkt für die Vermessung auf einem erst vor wenigen Jahren aufgeschütteten Punkt festgelegt wurde und damit noch einmal zusätzlich höher gebaut werden konnte als dies ohnehin vorgesehen war? Und, Abschlussfrage zu diesem Themenkreis: Wenn schon unbedingt ein weiteres Hotel benötigt wird, hätte man nicht besser "nur" ein 150 Betten-Projekt genehmigen sollen, das wesentlich "lockerer" in der Umgebung gewirkt hätte?

 

7.) So manchem Ötzer und auch so mancher Ötzerin erscheint der Abstand der Gebäude vom Örlachweg zu gering. Ist es vielleicht möglich, dass dieser nicht vom jetzigen Straßenrand ermittelt wurde, sondern vom alten, also vor der Verbreiterung der Straße? Vielleicht sogar, obwohl man wusste, dass der Projektwerber später Grund abzutreten hätte? Wenn dem nämlich so wäre, dann wäre doch die Gemeinde (wissentlich) getäuscht worden, oder wie ist dieser Sachverhalt zu sehen?

 

8.) Vom Rechnungshof wird kritisiert, dass die Bürgermeister die Einhaltung der Freizeitwohnsitz-Regelungen zu wenig kontrollieren. Welche konkrete Maßnahmen hast du dir diesbezüglich in Ötz vorgenommen? Und: Ist eine Kontrolle aus deiner Sicht überhaupt wirkungsvoll durchführbar?

 

9.) Hr. Grüner hat vor Beginn der Sommersaison in der Presse (TT, 13.05.2019) davon gesprochen, dass die Buchungslage im All-Suite Resort bereits "ausgezeichnet" ist und "alle Erwartungen" deutlich übertrifft. Nachdem die Gemeinde eine Kontrollfunktion übernommen hat und es sicherlich auch viele Ötzerinnen und Ötzer interessiert, die sich über die vielen dunklen Fenster im Sommer gewundert haben: Wie schauen nun die Sommersaisonzahlen aus? Ist wirklich bereits ein Aufschwung für den Ötzer Tourismus erkennbar?

 

***

 

Der Bürgermeister der Gemeinde Ötz hat es bis zum 02.10.2019 nicht der Mühe wert gefunden, zu antworten.

 

Aber, wie heißt es doch so schön? Auch keine Antwort ist eine ...


Ötztaler Mobilität: Wenn die Bürger eingebunden werden

 

Die Zahlen zur Verkehrsentwicklung in Tirol sind mehr als eindeutig. Seit 40 Jahren geht es nur bergauf. Steil bergauf. Und selbst das Land Tirol sagt, dass wir im Ötztal mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen haben. Das verwundert irgendwie überhaupt nicht: Denn gebaut wird an allen Ecken und Enden. Insofern haben sich die Macher der Ötztaler Mobilitätsstudie enorm viel vorgenommen: Sie wollen die Verkehrszahlen nicht nur halten, sondern sogar um 30 % senken. Die Ideen dazu? Die sollen jetzt die Bürger liefern. Aus gegebenem Anlass ein Blick zurück in eine Zeit, als ebenfalls die Bürger für weniger Verkehr und gute Ideen hätten sorgen sollen.

 

 

Aus der Presse des Jahres 1992. Das war vor einem Vierteljahrhundert. Seitdem ist der Verkehr um mehr als 100 % gestiegen. Daher ganz wertneutral formuliert: Sie haben sich (wieder) viel vorgenommen, die Macher der Ötztaler Mobilitätsstudie.  

 

(best, 26.09.2019)


Faktenlage: Trau´ keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Getreu diesem Spruch hat sich DI Jürgen Handl vom Amt der Tiroler Landesregierung sämtliche Verkehrsdaten der vergangenen Jahre geben lassen. Aufbereitet ergeben diese ein realistisches Bild dessen, was wirklich IST. Und nicht von dem, was manche gerne HÄTTEN. Im folgenden Beitrag geht es beispielsweise um die Verkehrszahlen des Jahres 2018. Es empfiehlt sich, auch die Langversion zu Gemüte zu führen.  

Wie die Verkehrsdaten bei uns wirklich ausschauen

 

Nachdem über die Medien groß über die Mobilitätsstudie berichtet wurde, allerdings sowohl die Präsentation, als auch die zugrunde liegenden Daten nach wie vor unveröffentlicht sind, sehe ich mich in der Verantwortung, die Bevölkerung mit den mir zur Verfügung stehenden Daten zu informieren. Erinnert sei nochmals an meinen Bericht zur Interpretation der über die Medien veröffentlichten Aussagen zur Mobilitätsstudie: Die Mobilitätsstudie einmal anders betrachtet (auf dieser Seite ganz unten zu finden).

Die Lage der Messstellen, Infos zu den vorliegenden Verkehrsdaten sowie die Grafiken für die Monate Jänner bis März 2018 für die Messstellen Ötz und Umhausen finden sich in der Langfassung.

 

Hier beispielhaft die Verkehrsdaten an der Messstelle Ötz vom Februar 2018. Die breiten, hellblauen Balken stellen das Monatsmittel zum jeweiligen Wochentag dar, die schwarze punktierte Linie das Monatsmittel (über alle Tage des Monats). Die Balken in den Farben rötlich bis gelb sind die jeweiligen Wochentagen je Kalenderwoche.


Ablesebeispiel: Mittwoch in der Kalenderwoche 7 (KW 7) (= 14.02.2018) ist der hellorange Balken (der bei der Grauen Linie). An diesem Tag haben in etwa 14000 KFZ die Messstelle Ötz passiert, d.h. beide Fahrtrichtungen, alle Typen von Kraftfahrzeugen.

 

 


DI Jürgen Handl

(22.09.2019)

 

Die Langversion:

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Das sind die Meinungen zu den "Ötztaler Verkehrswochen":

 

Herzlichen Dank für die Zuschriften in Sachen Verkehr. Wir haben diese zur besseren Übersichtlichkeit in Sachbereiche zusammengefasst und stellen hier die Pro- und Contra-Argumente nebeneinander (Mehrfachnennungen wurden nur einmal berücksichtigt):

 

Grundsätzliches zum Thema:

  • Wahnsinn, was sich bei uns mittlerweile abspielt
  • Baden jetzt das aus, was früher versäumt wurde
  • Hoffnungslos
  • Endlich scheint Bewegung in die Sache zu kommen
  • Es wird sich nichts ändern, weil unsere Macher davon leben
  • Wenn man jetzt nichts macht, geht´s mit Ötz weiter bergab
  • 30 Jahre erfolgreiche Ötzer Verkehrs-politik mit Flaniermeilenflair
  • Tragisch, dass man auf das Thema überhaupt noch aufmerksam machen muss, wo es jeder jeden Tag vor der Nase hat
  • Möchte gar nicht wissen, wie das alles auf unsere Gesundheit geht
  • Starke Beeinträchtigung unserer Lebensqualität
  • Aufenthalt im Freien nicht mehr erstrebenswert
  • Dauerndes Gebrumme und Aufheulen der Motoren
  • Jede(r) weiß, wie Lärm krank macht
  • Plage des 20. Jahrhunderts
  • Es reicht!
  • Mittlerweile wird wohl der Dümmste kapiert haben, dass der Spruch "Verkehr ist Leben" keine Gültigkeit mehr hat
  • So ehrlich muss man sein, wir sind alle Teil des Problems
  • Sollen all die, welche die Petition unterschreiben, zuhause bleiben, dann haben die Touristen freie Fahrt
  • Auch bei den Einheimischen gibt es Optimierungspotential
  • Die Geister, die man rief ...
  • Nicht nur der touristische Verkehr ist enorm, sondern auch der der Freizeit
  • Wäre schon viel besser ohne Motorräder und Rennautos

Zur Mobilitätsstudie:

  • Fakepartie
  • Der nächste Schwindel wie der Beirat Zukunft
  • Für wie dumm halten die uns eigentlich?
  • Man müsste den Mobilitätsexperten auf der Ötztaler Höhe mit einem nassen Fessen abpassen
  • Reine Augenauswischerei, damit der Gletscherzusammenschluss schön-geredet werden kann
  • Die Chefs werden mehr als E-Bikes und anderen Unfug als Lösungen anbieten müssen
  • Alleine der Vergleich mit dem Wipptal zeigt, dass dort mehr Power drinnen ist
  • Jede Studie hat noch jenes Ergebnis gebracht, das man haben wollte
  • Wäre positiv überrascht, wenn nach diesem Start mit einer manipulierten Umfrage ein Dialog gelänge. Trotzdem alles Gute! Wir brauchen Lösungen, am besten morgen

Zu den Verkehrszahlen:

  • Jeder das, was er verdient
  • Schlecht könnte einem werden
  • Wo Lichtseiten sind, muss es auch Verlierer geben. Wir in Ötz haben die Arschkarte gezogen
  • Seit Jahren kennt man die Zuwachsraten, so ignorant muss man einmal sein. Wir werden auf Jahrzehnte büßen
  • Finde es tragisch, dass unser Bürgermeister nicht auf die eigene Bevölkerung schaut
  • Traurig, wie Ötz abstinkt
  • Wissen seit Jahren, wohin wir steuern. Es ist ein Fahren gegen die Wand auf Ansage
  • Zeigt halt auch, dass wir ein attraktives Tal sind
  • A bissl was geht immer noch
  • Wenn man die Augen zumacht, sieht man den Verkehr gar nicht. Einfach öfter wegschauen (oder fahren)

Vergleich mit Zillertal:

  • Scheint unser Vorbild zu sein
  • Dauert nicht mehr lange, dann haben wir auch deren Zahlen, aber halt keine Umfahrungen
  • Die überlegen sich etwas mit ihrem Wasserstoffantrieb
  • Wir hier in Ötz jammern, was sollten da die Zillertaler sagen?

Umfahrung von Ötz:

  • Einzige Lösung, aber wo?
  • Tunnel bauen, ganz einfach!
  • Hätte man schon lange machen sollen!
  • Unsere Politiker scheinen ihr Lebtag lang noch nie aus dem Ötztal hinausgekommen zu sein. Warum schauen sich die nicht Lösungen in der Umgebung an?
  • Fuhr unlängst durchs Allgäu ins Tannheimertal. Überall funktioniert der Tourismus ohne Verkehrshölle wie bei uns
  • Schon einmal darüber nachgedacht, die Hauptstraße zu untertunneln? Sölden denkt darüber nach und hat weniger Verkehr als wir
  • Sicher! Es bräuchte bei uns nur ein wenig Mut. Ein Tunnel wäre genial, weil dann keine Grünflächen angetastet werden. Eigentlich hat Ötz einen guten Namen und wenn man den Ortskern als Begegnungszone ausgestalten könnte, kommen mehr Gäste als jetzt. Verstehe nicht, warum sich manche Wirtschaftstreibende sogar ins eigene Fleisch schneiden. Aber das passiert, wenn keine Ideen geboren werden und ein Ort keine Visionen hat. So bestimmt halt eine Handvoll über das Schicksal eines gesamten Ortes
  • Dann wird das letzte Naherholungs-gebiet im Brandach auch noch hingemacht. Haben eh keine Flächen mehr weil alles zubetoniert wird
  • Ihr macht euch einfach nur lächerlich! Wer soll bitte so etwas bezahlen?
  • Wo soll man bei uns eine Umfahrung machen? Realistisch bleiben!
  • Dann sind wir Nassereith

Visionen:

 

Keine Vorschläge eingelangt. TVB-Dir. Oliver Schwarz hat in der letzten Beiratssitzung von einer "Magnetschwebebahn im Jahr 2100" gesprochen.

 

(LÖ, 17.09.2019)


Zwei Täler, gleiches Problem, unterschiedliches Herangehen

 

Man kann hinschauen, wo man will: Ob im Außerfern, am Fernpass, in Tarrenz, in Obsteig, im Wipptal, im Zillertal, in Kufstein, oder im (Vorder-) Ötztal: Überall ist der Verkehr ein Problem. Und weil er ein Problem ist, wird gegengesteuert: Es werden Umfahrungen gebaut, Tunnelpläne gewälzt, Verbote ausgesprochen und Studien erstellt. Wie dieser Tage zufälligerweise zeitgleich im Wipp- und im Ötztal. -Verkehrsreferent und Petitionsinitiator Alexander Wolf hat die beiden, durchaus unterschiedlichen Herangehensweisen, soweit bekannt, einmal gegenübergestellt. Er verzichtet dabei auf eine Bewertung. Daher die reine Auflistung von Fakten:

 

Wipptal -

Ötztal -

 


Von wem wurde die Mobilitätsstudie zusätzlich gefördert?

  • Bund
  • Bergbahnen Sölden

Von wem wurde die Mobilitätsstudie durchgeführt?

  • Gemeindeentwickler Communalalp
  • ?

Wer war der Projektmanager und welche Qualifikation hat er aufzuweisen?

  • Mag. David Kranebitter, Projektmanager/Kommunalent-wicklung; Communalp GmbH
  • Andreas Knapp, derzeit freiberuflich, bis vor einam halben Jahr  Mitarbeiter des VVT

Die Kernaussagen der Projektmanager?

  • "In den Seitentälern stehen als Alternative zum Auto kaum adäquate Angebote zur Verfügung."
  • "Der Verkehr im Ötztal ist zum überwiegenden Teil hausgemacht."

Wie war der Prozessablauf? Ergaben sich daraus konkrete Empfehlungen?

  • In Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern, dem TVB sowie dem VVT wurden zehn konkrete Projekte erarbeitet.
  • Ablauf nicht bekannt; Empfehlungen des "Managers": E-Mobilität; E-Bikes, Carsharing, E-Tankstellen, Taktverkürzung Öffis

Ziel des Mobilitätskonzeptes:

  • Vermeidung des (Zweit-)Autos. Dazu wurde auch der Kontakt mit den ÖBB sowie den regionalen Mobilitäts-anbietern gesucht.
  • 30 % weniger Verkehr bis 2030. Das Land Tirol spricht in diesem Zusammenhang davon, dass wir 30 % mehr Verkehr haben werden.

Gibt es im jeweiligen Tal einen aktuellen Anlass, bei dem die Mobilitätsstudie von Belang sein könnte?

  • ?
  • Ja, Schigebiets- oder Gletscherzusammenschlüsse

Gab es vor Beginn der Studie eine Aussage über das zu erwartende Ergebnis?

  • Nein
  • Ja, TVB-Dir. Oliver Schwarz sprach davon, dass es "um sehr viel hausgemachten Verkehr" gehen werde. (Ohne viel vorweg nehmen zu wollen, wie er sagte.)

Gibt es im jeweiligen Tal eine alternative Möglichkeit zum Fahren auf der Bundesstraße?

  • Ja: Autobahn und Eisenbahn
  • Nein

Anstehende Großprojekte, welche das Problem zusätzlich verschärfen könnten?

  • ?
  • Bau des dritten Kraftwerkes in Kühtai; Errichtung des Tschirgant-Tunnels, der den Verkehr schneller heranbranden lassen wird, sowie des Golfplatzes in Sautens, der zusätzliche Verkehrsströme vom Hinter- ins Vordertal in Gang setzen wird.

Wo und wie hoch liegen die durchschnittlich höchsten Verkehrszahlen im jeweiligen Tal? Liegt der Ort in einem touristischen Umfeld, in dem es ruhig sein sollte?

  • Matrei: 4.000 Kfz/d; nein
  • Ötz: 15.000 Kfz/d; ja

(alwo, 13.09.2019)


Verkehr: Ist eine gemeinsame Lösung im Ötztal möglich?

Das Auto: Vom Segen zum Fluch. Gibt es im Ötztal eine gemeinsame Lösung für das Verkehrsproblem?
Das Auto: Vom Segen zum Fluch. Gibt es im Ötztal eine gemeinsame Lösung für das Verkehrsproblem?

 

Husten! Wir haben ein Problem! Uns bleibt die Luft weg. Und auf unseren Straßen staut es sich. Allerdings, Probleme sind bekanntlich nichts anderes, als Denksportaufgaben. Also: Gehen wir es gemeinsam an! Und weil wir Ötztalerinnen und Ötztaler sind, werden wir nicht nur aus dem Verkehrsdilemma herauskommen, sondern sogar gestärkt daraus hervorgehen! Zuvor ist freilich noch Hirnschmalz und Engagement notwendig. Für den Überblick, zur Information und zur Einstimmung: Was bietet das Thema Verkehr bereits jetzt?

 

Bisherige Inputs

  • Im Ötzer Gemeinderat wurde als erstem Gremium im Tale die so genannte Mobilitätsstudie vorgestellt. Die Reaktionen darauf sind durchaus geteilt. Unsere Einschätzung dazu ist hier nachzulesen.
  • Giovanni Grüner (Sölden) regt zur CO2-Vermeidung an, der Verkehr möge statt durch das Ötz- durch das Pitztal geschleust werden.
  • Joe Falkner (Sölden) fordert von der Politik Maßnahmen wie Fernpass- und Tschirganttunnel, sodass der Verkehr zumindest schneller ans Ötztal heranströmen kann.

Verkehrspetition

  • Alexander Wolf von Lebenswertes Ötz (LÖ) hat eine Verkehrspetition ins Leben gerufen. Sie richtet sich gegen die bisherige Herangehensweise und ruft daher dazu auf, die Sache anders anzugehen. Die Petition kann durch einen Klick auf dieses Bild geöffnet werden:

Deine Meinung

  • Wie siehst du das Ötzer- oder generell das Ötztaler Verkehrs-problem? Ist es bei dem so, dass man halt einfach nichts machen kann? Oder man zunächst gemeinsam eine Verbesserung der derzeit leidigen Verkehrssituation anstreben bzw. die Weichen für die Zukunft stellen sollte? Wie siehst du das Thema? Schick uns bitte unter leserpost@dynamoetz.at kurz deine Einschätzung. Danke!

Wer hat Visionen?

  • Welche Visionen für die Lösung des Ötztaler Verkehrsproblems gibt es? Du hast vielleicht schon eine konkrete Idee? Oder dir fällt etwas ein, wenn du darüber nachdenkst? Dann solltest du deine Idee mit anderen  teilen. Auch wir von wollen uns dieser Aufgabe und Herausforderung nicht entziehen und werden versuchen, hier ab 15. September eine innovative Vision für das gesamte Ötztal zu präsentieren.

(LÖ, 28.08.2019)